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Prospektive regionale Gesundheitsbudgets

Internationale Erfahrungen und Implikationen für Deutschland

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  • 170 stron
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Alle Menschen sollen gleichberechtigt von den wachsenden Möglichkeiten zur Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung ihrer Gesundheit profitieren. Die aktuelle Diskussion über steigende Gesundheitsausgaben, Rationierung, Fachkräftemangel und ungleiche Zugänge zur Versorgung stellt dieses Versprechen jedoch in Frage. Eine besser koordinierte, patientenzentrierte und intersektorale Versorgung könnte zur Lösung beitragen. Ein Vergütungssystem, das Sektorengrenzen überwindet und Qualität honoriert, ist dafür entscheidend. Internationale Erfahrungen zeigen, dass Capitation-Modelle, die auf mengenunabhängigen und sektorenübergreifenden Pauschalen basieren, Anreize für eine solche Versorgung schaffen können. In diesen Modellen tragen Leistungserbringer einen Teil des Versicherungsrisikos und der finanziellen Verantwortung für die von ihnen erbrachten, veranlassten oder nicht vermeidbaren Leistungen. Das Potenzial dieser Ansätze ist vielversprechend, birgt jedoch auch Herausforderungen und Risiken, die adressiert werden müssen. Das Buch untersucht differenziert die Voraussetzungen und Potenziale eines populationsorientierten Vergütungsansatzes für Deutschland und zeigt Optionen für die Umsetzung in Form prospektiver regionaler Gesundheitsbudgets auf, basierend auf einer fundierten Analyse internationaler Modelle aus Spanien, Peru, den USA und der Schweiz.

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Prospektive regionale Gesundheitsbudgets, Franz Benstetter, Daniel Negele, Michael Lauerer, Andreas Schmid

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Prospektive regionale Gesundheitsbudgets
Podtytuł
Internationale Erfahrungen und Implikationen für Deutschland
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
170
ISBN13
9783862166183
Seria
Opis
Alle Menschen sollen gleichberechtigt von den wachsenden Möglichkeiten zur Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung ihrer Gesundheit profitieren. Die aktuelle Diskussion über steigende Gesundheitsausgaben, Rationierung, Fachkräftemangel und ungleiche Zugänge zur Versorgung stellt dieses Versprechen jedoch in Frage. Eine besser koordinierte, patientenzentrierte und intersektorale Versorgung könnte zur Lösung beitragen. Ein Vergütungssystem, das Sektorengrenzen überwindet und Qualität honoriert, ist dafür entscheidend. Internationale Erfahrungen zeigen, dass Capitation-Modelle, die auf mengenunabhängigen und sektorenübergreifenden Pauschalen basieren, Anreize für eine solche Versorgung schaffen können. In diesen Modellen tragen Leistungserbringer einen Teil des Versicherungsrisikos und der finanziellen Verantwortung für die von ihnen erbrachten, veranlassten oder nicht vermeidbaren Leistungen. Das Potenzial dieser Ansätze ist vielversprechend, birgt jedoch auch Herausforderungen und Risiken, die adressiert werden müssen. Das Buch untersucht differenziert die Voraussetzungen und Potenziale eines populationsorientierten Vergütungsansatzes für Deutschland und zeigt Optionen für die Umsetzung in Form prospektiver regionaler Gesundheitsbudgets auf, basierend auf einer fundierten Analyse internationaler Modelle aus Spanien, Peru, den USA und der Schweiz.