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EIN BUCH, DAS GERN EIN VOLKSBUCH WERDEN MÖCHTE

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Doktor Nathanael Rosenzweig hatte eine entbehrungsreiche Jugend durchlebt, in der er das Genießen nicht kannte. Sein Leben war geprägt von Hunger und dem ständigen Streben, genug zu verdienen, um am nächsten Tag weiterzuleben. Nachts schlief er erschöpft in einer Ecke des Kellers und erwachte oft beim Weinen seiner Großmutter, die sich entschuldigte, dass sie ihm noch zur Last fiel. Sein Alltag bestand darin, Wissen und Geld zu erwerben, um die Gunst seiner Professoren zu gewinnen, während er gleichzeitig keine mitleidige Regung kannte und nichts umsonst hergab. Die Welt bestand für ihn aus ihm und seiner Großmutter, und obwohl seine Welt klein war, waren seine Ziele klar und nah. Das erste und schwerste Ziel war es, genug Geld zu sparen, damit sie nicht sofort hungern mussten, sollte ein unvorhergesehenes Unglück eintreten. Als er dieses Ziel erreicht hatte, fühlte er sich wie ein Kapitalist und tröstete seine Großmutter mit den Worten, dass sie nun ruhiger leben könnten, da sie nicht so leicht in Schwierigkeiten geraten würden.

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EIN BUCH, DAS GERN EIN VOLKSBUCH WERDEN MÖCHTE, Marie von Ebner-Eschenbach

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
EIN BUCH, DAS GERN EIN VOLKSBUCH WERDEN MÖCHTE
Język
niemiecki
Wydawca
Culturea
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
156
ISBN13
9791041900800
Seria
Kategorie
Tagi
Opis
Doktor Nathanael Rosenzweig hatte eine entbehrungsreiche Jugend durchlebt, in der er das Genießen nicht kannte. Sein Leben war geprägt von Hunger und dem ständigen Streben, genug zu verdienen, um am nächsten Tag weiterzuleben. Nachts schlief er erschöpft in einer Ecke des Kellers und erwachte oft beim Weinen seiner Großmutter, die sich entschuldigte, dass sie ihm noch zur Last fiel. Sein Alltag bestand darin, Wissen und Geld zu erwerben, um die Gunst seiner Professoren zu gewinnen, während er gleichzeitig keine mitleidige Regung kannte und nichts umsonst hergab. Die Welt bestand für ihn aus ihm und seiner Großmutter, und obwohl seine Welt klein war, waren seine Ziele klar und nah. Das erste und schwerste Ziel war es, genug Geld zu sparen, damit sie nicht sofort hungern mussten, sollte ein unvorhergesehenes Unglück eintreten. Als er dieses Ziel erreicht hatte, fühlte er sich wie ein Kapitalist und tröstete seine Großmutter mit den Worten, dass sie nun ruhiger leben könnten, da sie nicht so leicht in Schwierigkeiten geraten würden.