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Professionalisierung in Migrationsverhältnissen

Eine rassismuskritische Perspektive auf das Referendariat angehender Lehrer*innen

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  • 456 stron
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Die Studie untersucht, wie Migrationsverhältnisse im Referendariat verhandelt und zur Professionalisierung beitragen. Anhand von Bourdieus Theorie des Einsetzungsrituals wird Professionalisierung im Kontext des autorisierten Lehramts als soziale Praxis betrachtet. Migrationsverhältnisse werden rassismustheoretisch mit Bourdieus gesellschaftstheoretischen Werkzeugen analysiert. Die methodologische Synthetisierung erfolgt durch die dokumentarische Methode und eine intersektionale Mehrebenenanalyse sozialer Ungleichheiten. Es wird eine Typologie der Professionalisierung im Referendariat entwickelt, die sowohl Mitgliedschafts- als auch Unterrichtspraxis umfasst, und verschiedene Formen migrationsgesellschaftlichen Rassismus werden rekonstruiert. Die Studie zeigt das im Ausbildungsfeld zirkulierende Wissen und Unwissen über Rassismus auf und konturiert das Wissen über Rassismus, dessen Verdrängung und Subversionspraktiken. Dabei werden die privilegierten und deprivilegierten Positionen der Referendar*innen systematisch berücksichtigt. Die Analyseergebnisse umfassen Typen von Professionalität und Professionalisierung sowie deren Rassismusrelevanz in migrationsgesellschaftlichen Kontexten. Die Schlussfolgerung beleuchtet die Rolle von Migrationsverhältnissen im Einsetzungsritual des Referendariats.

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Professionalisierung in Migrationsverhältnissen, Aysun Doğmuş, Aysun Domu

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Professionalisierung in Migrationsverhältnissen
Podtytuł
Eine rassismuskritische Perspektive auf das Referendariat angehender Lehrer*innen
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
456
ISBN13
9783658377205
Seria
Opis
Die Studie untersucht, wie Migrationsverhältnisse im Referendariat verhandelt und zur Professionalisierung beitragen. Anhand von Bourdieus Theorie des Einsetzungsrituals wird Professionalisierung im Kontext des autorisierten Lehramts als soziale Praxis betrachtet. Migrationsverhältnisse werden rassismustheoretisch mit Bourdieus gesellschaftstheoretischen Werkzeugen analysiert. Die methodologische Synthetisierung erfolgt durch die dokumentarische Methode und eine intersektionale Mehrebenenanalyse sozialer Ungleichheiten. Es wird eine Typologie der Professionalisierung im Referendariat entwickelt, die sowohl Mitgliedschafts- als auch Unterrichtspraxis umfasst, und verschiedene Formen migrationsgesellschaftlichen Rassismus werden rekonstruiert. Die Studie zeigt das im Ausbildungsfeld zirkulierende Wissen und Unwissen über Rassismus auf und konturiert das Wissen über Rassismus, dessen Verdrängung und Subversionspraktiken. Dabei werden die privilegierten und deprivilegierten Positionen der Referendar*innen systematisch berücksichtigt. Die Analyseergebnisse umfassen Typen von Professionalität und Professionalisierung sowie deren Rassismusrelevanz in migrationsgesellschaftlichen Kontexten. Die Schlussfolgerung beleuchtet die Rolle von Migrationsverhältnissen im Einsetzungsritual des Referendariats.