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Transformation der Aufarbeitung - Transformation der Erinnerung

Umbenennung und Denkmalsturz in der Republik Polen und der Bundesrepublik Deutschland seit 1990

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  • 240 stron
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In den letzten Jahren wurde in Deutschland intensiv über die Namen öffentlicher Einrichtungen und Orte diskutiert, die aufgrund historischer Befunde infrage gestellt werden. Während die Debatte vor allem die koloniale Vergangenheit Deutschlands betrifft, werden auch die nationalsozialistische Geschichte und die Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte thematisiert. In Polen gibt es ebenfalls eine lebhafte Diskussion über den Umgang mit der eigenen Geschichte, insbesondere beeinflusst durch die Geschichtspolitik der PiS-Regierung zwischen 2015 und 2023. Hierbei ist der Zweite Weltkrieg der Hauptreferenzrahmen, während die kommunistische Zeit und die Abhängigkeit von der Sowjetunion zunehmend in den Fokus rücken. In den letzten 30 Jahren erlebte Polen verschiedene Phasen von Denkmalstürzen und Umbenennungen, die radikaler waren als in Ostdeutschland. Der Sammelband untersucht, wie Deutschland und Polen mit dem Erbe des Kommunismus umgehen, an den Schnittstellen von Aufarbeitung, Erinnerung und Geschichtspolitik. Durch die Historisierung und vergleichende Analyse von Fallbeispielen sowie den damit verbundenen Debatten und Konsequenzen wird ein Beitrag zum Verständnis der gesellschaftlichen Transformationsprozesse in Europa seit 1990 geleistet.

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Transformation der Aufarbeitung - Transformation der Erinnerung, Jakub Szumski

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Transformation der Aufarbeitung - Transformation der Erinnerung
Podtytuł
Umbenennung und Denkmalsturz in der Republik Polen und der Bundesrepublik Deutschland seit 1990
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
240
ISBN13
9783447121743
Seria
Tagi
Opis
In den letzten Jahren wurde in Deutschland intensiv über die Namen öffentlicher Einrichtungen und Orte diskutiert, die aufgrund historischer Befunde infrage gestellt werden. Während die Debatte vor allem die koloniale Vergangenheit Deutschlands betrifft, werden auch die nationalsozialistische Geschichte und die Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte thematisiert. In Polen gibt es ebenfalls eine lebhafte Diskussion über den Umgang mit der eigenen Geschichte, insbesondere beeinflusst durch die Geschichtspolitik der PiS-Regierung zwischen 2015 und 2023. Hierbei ist der Zweite Weltkrieg der Hauptreferenzrahmen, während die kommunistische Zeit und die Abhängigkeit von der Sowjetunion zunehmend in den Fokus rücken. In den letzten 30 Jahren erlebte Polen verschiedene Phasen von Denkmalstürzen und Umbenennungen, die radikaler waren als in Ostdeutschland. Der Sammelband untersucht, wie Deutschland und Polen mit dem Erbe des Kommunismus umgehen, an den Schnittstellen von Aufarbeitung, Erinnerung und Geschichtspolitik. Durch die Historisierung und vergleichende Analyse von Fallbeispielen sowie den damit verbundenen Debatten und Konsequenzen wird ein Beitrag zum Verständnis der gesellschaftlichen Transformationsprozesse in Europa seit 1990 geleistet.