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Nächstes Jahr in Jerusalem

Jüdisches Leben in Franken

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Nächstes Jahr in Jerusalem ist ein Wunsch vieler Juden in der Diaspora. In Franken lebten Juden über 1000 Jahre, oft geduldet, vertrieben oder ermordet, und wagten stets einen Neubeginn. Ihre Spuren sind in Städten und Dörfern vielfältig. Eindrucksvolle Fotografien von Helmut Meyer zur Capellen und erläuternde Texte von Reiner Sörries laden ein, den teils verborgenen Zeugnissen jüdischen Lebens vom Mittelalter bis zur Gegenwart Beachtung zu schenken. Die Anfänge jüdischen Lebens in Franken liegen in den Städten, wo Juden vor rund 1000 Jahren den Pogromen im Rheinland entkamen. Nach Vertreibungen kehrten sie zurück, als Gesetze ihnen mehr Freizügigkeit gewährten. Duldung war oft an hohe Schutzgelder gebunden, während Konkurrenz zu Vertreibungen führte. Im 19. Jahrhundert erhielten Juden neue Rechte und trugen zur Kultur und Wirtschaft bei. Der Antisemitismus blieb nie ganz verschwunden, erreichte ab 1933 grausame Höhen. Viele Juden emigrierten, während andere deportiert und ermordet wurden. Die Überlebenden, die displaced persons, wagten den Neuanfang und gründeten neue Gemeinden in den Städten. Anfeindungen und Terror sind bis heute präsent, und jüdische Institutionen benötigen oft Polizeischutz. Ehrenamtliche Gruppen und Kommunen haben begonnen, das jüdische Erbe zu bewahren. Dieser Bildband erzählt von diesen Themen und lädt die Leser zu einer virtuellen Zeitreise und eigenen Erkundungen ein.

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Nächstes Jahr in Jerusalem, Reiner Sörries, Helmut Meyer zur Capellen

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Nächstes Jahr in Jerusalem
Podtytuł
Jüdisches Leben in Franken
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
144
ISBN13
9783752006230
Seria
Tagi
Opis
Nächstes Jahr in Jerusalem ist ein Wunsch vieler Juden in der Diaspora. In Franken lebten Juden über 1000 Jahre, oft geduldet, vertrieben oder ermordet, und wagten stets einen Neubeginn. Ihre Spuren sind in Städten und Dörfern vielfältig. Eindrucksvolle Fotografien von Helmut Meyer zur Capellen und erläuternde Texte von Reiner Sörries laden ein, den teils verborgenen Zeugnissen jüdischen Lebens vom Mittelalter bis zur Gegenwart Beachtung zu schenken. Die Anfänge jüdischen Lebens in Franken liegen in den Städten, wo Juden vor rund 1000 Jahren den Pogromen im Rheinland entkamen. Nach Vertreibungen kehrten sie zurück, als Gesetze ihnen mehr Freizügigkeit gewährten. Duldung war oft an hohe Schutzgelder gebunden, während Konkurrenz zu Vertreibungen führte. Im 19. Jahrhundert erhielten Juden neue Rechte und trugen zur Kultur und Wirtschaft bei. Der Antisemitismus blieb nie ganz verschwunden, erreichte ab 1933 grausame Höhen. Viele Juden emigrierten, während andere deportiert und ermordet wurden. Die Überlebenden, die displaced persons, wagten den Neuanfang und gründeten neue Gemeinden in den Städten. Anfeindungen und Terror sind bis heute präsent, und jüdische Institutionen benötigen oft Polizeischutz. Ehrenamtliche Gruppen und Kommunen haben begonnen, das jüdische Erbe zu bewahren. Dieser Bildband erzählt von diesen Themen und lädt die Leser zu einer virtuellen Zeitreise und eigenen Erkundungen ein.