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Joseph II. und seine Beamten. Zum Verhältnis von Absolutismus und Bürokratie im Zeichen von Aufklärung und Fortschritt

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Diese Studienarbeit untersucht die Divergenzen zwischen Joseph II.s theoretischem Anspruch und den praktischen Herausforderungen bei der Reformumsetzung in Österreich. Zunächst wird der theresianisch-josephinische Reformabsolutismus im Kontext des Aufgeklärten Absolutismus eingeordnet. Dabei werden zentrale Begriffe und Zusammenhänge erarbeitet und grundlegende Literatur herangezogen. Die Notwendigkeit von Reformen in Staat und Gesellschaft wird durch eine neue Herrschaftstheorie begründet, die in den Krisenjahren der Habsburgermonarchie einer drohenden Revolution entgegenwirken sollte. Im Anschluss wird der theoretische Anspruch Josephs II. an seine Beamten sowie die Schwierigkeiten des behördlichen Handelns analysiert. Hierbei wird das ursprünglich vom Kaiser proklamierte patriarchalisch-vertrauensvolle Verhältnis zwischen ihm und der Beamtenschaft betrachtet. Diese idealisierte Beziehung wird den praktischen Bemühungen in den Amtsstuben gegenübergestellt, die der Zielsetzung des Monarchen, eine zügige und willfährige Umsetzung seiner Reformen zu erreichen, entgegenwirkten. Dies führte zu Problemen und Konflikten innerhalb der Bürokratie, die die Reformumsetzung erheblich erschwerten.

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Joseph II. und seine Beamten. Zum Verhältnis von Absolutismus und Bürokratie im Zeichen von Aufklärung und Fortschritt, Thiemo Schiele

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Joseph II. und seine Beamten. Zum Verhältnis von Absolutismus und Bürokratie im Zeichen von Aufklärung und Fortschritt
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
miękka
Liczba stron
34
ISBN13
9783668652736
Seria
Opis
Diese Studienarbeit untersucht die Divergenzen zwischen Joseph II.s theoretischem Anspruch und den praktischen Herausforderungen bei der Reformumsetzung in Österreich. Zunächst wird der theresianisch-josephinische Reformabsolutismus im Kontext des Aufgeklärten Absolutismus eingeordnet. Dabei werden zentrale Begriffe und Zusammenhänge erarbeitet und grundlegende Literatur herangezogen. Die Notwendigkeit von Reformen in Staat und Gesellschaft wird durch eine neue Herrschaftstheorie begründet, die in den Krisenjahren der Habsburgermonarchie einer drohenden Revolution entgegenwirken sollte. Im Anschluss wird der theoretische Anspruch Josephs II. an seine Beamten sowie die Schwierigkeiten des behördlichen Handelns analysiert. Hierbei wird das ursprünglich vom Kaiser proklamierte patriarchalisch-vertrauensvolle Verhältnis zwischen ihm und der Beamtenschaft betrachtet. Diese idealisierte Beziehung wird den praktischen Bemühungen in den Amtsstuben gegenübergestellt, die der Zielsetzung des Monarchen, eine zügige und willfährige Umsetzung seiner Reformen zu erreichen, entgegenwirkten. Dies führte zu Problemen und Konflikten innerhalb der Bürokratie, die die Reformumsetzung erheblich erschwerten.