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Geselligkeit in Nordosteuropa

Studien zur Vereinskultur, Zivilgesellschaft und Nationalisierungsprozessen in einer polykulturellen Region (1770-1950)

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Der freiwillige Zusammenschluss zu Vereinigungen mit gemeinnützigen Zielen ist entscheidend für die Entwicklung demokratischer Gesellschaften, besonders im östlichen Europa, wo dieser Aspekt unter dem Begriff Zivilgesellschaft diskutiert wird. Jörg Hackmann untersucht die Vereinskultur in Nordosteuropa vom 18. bis 20. Jahrhundert und bietet durch einen umfassenden Ansatz neue Perspektiven. Im Fokus stehen die russländischen Ostseeprovinzen im "langen 19. Jahrhundert", wobei die zentrale Frage ist, wie die Vergemeinschaftung in Vereinen den sozialen Raum unter den politischen Bedingungen des Zarenreichs beeinflusste. Die Studie bietet einen Überblick über die Entwicklung, Aktivitätsfelder und Dimensionen der Vereinskultur und skizziert die Verflechtungen mit Russland, dem deutschen Sprachraum und innerhalb der Ostseeregion. Dadurch wird eine übergreifende Perspektive auf die bisher nationalgeschichtlich geprägte Forschung eröffnet. Zudem werden die Interaktionen mit staatlichen Institutionen und die Rolle der Vereine in den Nationalisierungsprozessen analysiert. Hackmann beleuchtet die Spannung zwischen kultureller Vielfalt und gesellschaftlicher Einheit und zeigt, dass sich Nordosteuropa im Kontext der Geselligkeit als Geschichtsregion erkennen lässt.

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Geselligkeit in Nordosteuropa, Jörg Hackmann

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Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Geselligkeit in Nordosteuropa
Podtytuł
Studien zur Vereinskultur, Zivilgesellschaft und Nationalisierungsprozessen in einer polykulturellen Region (1770-1950)
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
520
ISBN13
9783447114905
Seria
Tagi
Opis
Der freiwillige Zusammenschluss zu Vereinigungen mit gemeinnützigen Zielen ist entscheidend für die Entwicklung demokratischer Gesellschaften, besonders im östlichen Europa, wo dieser Aspekt unter dem Begriff Zivilgesellschaft diskutiert wird. Jörg Hackmann untersucht die Vereinskultur in Nordosteuropa vom 18. bis 20. Jahrhundert und bietet durch einen umfassenden Ansatz neue Perspektiven. Im Fokus stehen die russländischen Ostseeprovinzen im "langen 19. Jahrhundert", wobei die zentrale Frage ist, wie die Vergemeinschaftung in Vereinen den sozialen Raum unter den politischen Bedingungen des Zarenreichs beeinflusste. Die Studie bietet einen Überblick über die Entwicklung, Aktivitätsfelder und Dimensionen der Vereinskultur und skizziert die Verflechtungen mit Russland, dem deutschen Sprachraum und innerhalb der Ostseeregion. Dadurch wird eine übergreifende Perspektive auf die bisher nationalgeschichtlich geprägte Forschung eröffnet. Zudem werden die Interaktionen mit staatlichen Institutionen und die Rolle der Vereine in den Nationalisierungsprozessen analysiert. Hackmann beleuchtet die Spannung zwischen kultureller Vielfalt und gesellschaftlicher Einheit und zeigt, dass sich Nordosteuropa im Kontext der Geselligkeit als Geschichtsregion erkennen lässt.