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Die Duogynon-Affäre

Staatliche Arzneimittelregulierung in der Bundesrepublik zwischen Öffentlichkeit, Recht und Medizin 1949-1981

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Der Fall Duogynon war eine der bedeutenden Arzneimittel-Affären der Bundesrepublik und führte zu einem grundlegenden Wandel in der Arzneimittelregulierung. Das Hormonpräparat, das 1950 von Schering auf den Markt gebracht wurde, erlangte vor allem als Schwangerschaftstest Bekanntheit. Ende der 1960er Jahre entstand der Verdacht, dass das Mittel angeborene Fehlbildungen verursachen könnte, was zu Vergleichen mit dem Fall Contergan führte. Die darauf folgende Kontroverse hielt an, selbst nachdem Schering das Produkt 1981 vom Markt nahm. Die Kritik richtete sich auch gegen die staatlichen Aufsichtsbehörden, insbesondere das Bundesgesundheitsamt. Rückblickend zeigt sich, dass der Fall Duogynon Teil eines tiefgreifenden Wandels in der Arzneimittelregulierung der alten Bundesrepublik war. Niklas Lenhard-Schramm beleuchtet diesen Fall und untersucht die Rolle des Staates in diesem Wandel. Er verknüpft Perspektiven der Verwaltungs-, Medizin- und Mediengeschichte und zeigt auf, wie sich die Arzneimittelregulierung veränderte und in welchem Wechselverhältnis Medizin, Staat und Öffentlichkeit standen.

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Die Duogynon-Affäre, Niklas Lenhard-Schramm

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Duogynon-Affäre
Podtytuł
Staatliche Arzneimittelregulierung in der Bundesrepublik zwischen Öffentlichkeit, Recht und Medizin 1949-1981
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
352
ISBN13
9783835331297
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Opis
Der Fall Duogynon war eine der bedeutenden Arzneimittel-Affären der Bundesrepublik und führte zu einem grundlegenden Wandel in der Arzneimittelregulierung. Das Hormonpräparat, das 1950 von Schering auf den Markt gebracht wurde, erlangte vor allem als Schwangerschaftstest Bekanntheit. Ende der 1960er Jahre entstand der Verdacht, dass das Mittel angeborene Fehlbildungen verursachen könnte, was zu Vergleichen mit dem Fall Contergan führte. Die darauf folgende Kontroverse hielt an, selbst nachdem Schering das Produkt 1981 vom Markt nahm. Die Kritik richtete sich auch gegen die staatlichen Aufsichtsbehörden, insbesondere das Bundesgesundheitsamt. Rückblickend zeigt sich, dass der Fall Duogynon Teil eines tiefgreifenden Wandels in der Arzneimittelregulierung der alten Bundesrepublik war. Niklas Lenhard-Schramm beleuchtet diesen Fall und untersucht die Rolle des Staates in diesem Wandel. Er verknüpft Perspektiven der Verwaltungs-, Medizin- und Mediengeschichte und zeigt auf, wie sich die Arzneimittelregulierung veränderte und in welchem Wechselverhältnis Medizin, Staat und Öffentlichkeit standen.