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Der Diskurs um § 218 StGB und Ursachen von Abtreibungen

Eine Bilanz der Beratungsregelung 25 Jahre nach den Gesetzesreformen von 1995

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Der Schwangerschaftsabbruch ist ein komplexes und kontroverses Thema, dessen Ursachen oft vernachlässigt werden. Dieses Buch beleuchtet die Gründe für den Schwangerschaftskonflikt im Kontext der Abtreibungsdebatte in Deutschland. Zunächst wird die Geschichte und der Diskurs um den Schwangerschaftsabbruch sowie § 218 StGB bis 2021 behandelt, wobei die seit dem 1. Oktober 1995 geltende Gesetzgebung mit der Beratungsregelung und deren medizinrechtlichen und -ethischen Folgen im Fokus steht. Im empirischen Teil wird eine detaillierte Untersuchung der Gründe für den Schwangerschaftskonflikt auf Basis von über 1800 Fällen präsentiert. Die Ergebnisse werden mit den wenigen vorhandenen Daten zu den Ursachen abgeglichen und zeigen, dass Schwangerschaftskonflikte multikausal sind. Besonders Partnerschaftsprobleme und die Einflussnahme Dritter, insbesondere die ablehnende Haltung des Kindesvaters, spielen eine entscheidende Rolle. Diese Erkenntnisse tragen wesentlich zum gesellschaftspolitischen Diskurs bei und beleuchten das Spannungsfeld zwischen der Selbstbestimmung der Frau und dem Lebensrecht des Kindes. Zudem ermöglichen sie die Entwicklung verbesserter Hilfen für Schwangere. Abschließend wird dies im Hinblick auf mögliche Reformbestrebungen diskutiert.

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Der Diskurs um § 218 StGB und Ursachen von Abtreibungen, Florian Michael Dienerowitz

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Diskurs um § 218 StGB und Ursachen von Abtreibungen
Podtytuł
Eine Bilanz der Beratungsregelung 25 Jahre nach den Gesetzesreformen von 1995
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
304
ISBN13
9783658427764
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Opis
Der Schwangerschaftsabbruch ist ein komplexes und kontroverses Thema, dessen Ursachen oft vernachlässigt werden. Dieses Buch beleuchtet die Gründe für den Schwangerschaftskonflikt im Kontext der Abtreibungsdebatte in Deutschland. Zunächst wird die Geschichte und der Diskurs um den Schwangerschaftsabbruch sowie § 218 StGB bis 2021 behandelt, wobei die seit dem 1. Oktober 1995 geltende Gesetzgebung mit der Beratungsregelung und deren medizinrechtlichen und -ethischen Folgen im Fokus steht. Im empirischen Teil wird eine detaillierte Untersuchung der Gründe für den Schwangerschaftskonflikt auf Basis von über 1800 Fällen präsentiert. Die Ergebnisse werden mit den wenigen vorhandenen Daten zu den Ursachen abgeglichen und zeigen, dass Schwangerschaftskonflikte multikausal sind. Besonders Partnerschaftsprobleme und die Einflussnahme Dritter, insbesondere die ablehnende Haltung des Kindesvaters, spielen eine entscheidende Rolle. Diese Erkenntnisse tragen wesentlich zum gesellschaftspolitischen Diskurs bei und beleuchten das Spannungsfeld zwischen der Selbstbestimmung der Frau und dem Lebensrecht des Kindes. Zudem ermöglichen sie die Entwicklung verbesserter Hilfen für Schwangere. Abschließend wird dies im Hinblick auf mögliche Reformbestrebungen diskutiert.