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Ästhetik des Konsums

Ambivalenz der Verführung

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  • 344 strony
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Der Konsumbegriff hat in der politischen Diskussion, besonders angesichts der ökologischen Krise, einen schweren Stand. Konsum wird oft als falsches Leben betrachtet, das von einem früheren Zustand authentischer Bedürfnisbefriedigung abweicht. Er steht nicht für Überfluss, sondern für Übermaß und Unnötigkeit. Konsum sollte jedoch als zivilisatorische Praxis verstanden werden, die eine bedeutende Rolle in der ökonomischen und sozialen Konstitution des modernen Individuums spielt, insbesondere in der Erlebnisgesellschaft. Die Ästhetik des Konsums prägt die Dynamik ästhetischer Formen in allen Lebensbereichen und ist Teil des zivilisatorischen Prozesses, der Kunst und Design ermöglicht hat. Diese Aspekte sind eng mit der Entstehung der modernen Marktökonomie seit der Renaissance verbunden. Angesichts der katastrophalen sozialen und ökologischen Auswirkungen des Konsums ist es notwendig, Konsumkritik zu üben, was auch eine Kritik an Kunst und Design einschließt. Dies wirft die Frage auf, wie die Ausrichtung des problematischen Konsums, dessen Erfolg Kunst und Design geprägt hat, verändert werden kann.

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Ästhetik des Konsums, Alexander Becker, Bazon Brock, Agnes Bube, Annika Frye, Dennis Improda

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Ästhetik des Konsums
Podtytuł
Ambivalenz der Verführung
Język
niemiecki
Wydawca
VfmK
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
344
ISBN13
9783991530534
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Der Konsumbegriff hat in der politischen Diskussion, besonders angesichts der ökologischen Krise, einen schweren Stand. Konsum wird oft als falsches Leben betrachtet, das von einem früheren Zustand authentischer Bedürfnisbefriedigung abweicht. Er steht nicht für Überfluss, sondern für Übermaß und Unnötigkeit. Konsum sollte jedoch als zivilisatorische Praxis verstanden werden, die eine bedeutende Rolle in der ökonomischen und sozialen Konstitution des modernen Individuums spielt, insbesondere in der Erlebnisgesellschaft. Die Ästhetik des Konsums prägt die Dynamik ästhetischer Formen in allen Lebensbereichen und ist Teil des zivilisatorischen Prozesses, der Kunst und Design ermöglicht hat. Diese Aspekte sind eng mit der Entstehung der modernen Marktökonomie seit der Renaissance verbunden. Angesichts der katastrophalen sozialen und ökologischen Auswirkungen des Konsums ist es notwendig, Konsumkritik zu üben, was auch eine Kritik an Kunst und Design einschließt. Dies wirft die Frage auf, wie die Ausrichtung des problematischen Konsums, dessen Erfolg Kunst und Design geprägt hat, verändert werden kann.