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Alfred Cortot (1877-1962), von Bewunderern als "Poet am Klavier" gefeiert und von anderen als "Kollaborateur" der deutschen Besatzungsmacht im Zweiten Weltkrieg kritisiert, war ein legendärer Pianist, dessen Spiel bis heute fasziniert. Er arbeitete mit Größen wie Pablo Casals und Wilhelm Furtwängler zusammen, unterrichtete bedeutende Pianisten wie Clara Haskil und Dinu Lipatti und war Mitbegründer der École Normale de Musique in Paris. Cortots Spiel war impulsiv und frei, basierte jedoch auf einem fundierten Interpretationskonzept. Er blieb seinen künstlerischen Überzeugungen treu und zeigte auch in seinen kulturpolitischen Anliegen große Entschlossenheit. Die Biografie beleuchtet sein Leben, seine Karriere und seinen Einfluss, ergänzt durch Zitate, Rezensionen und Augenzeugenberichte. Eine kritische Betrachtung seines Engagements während der "Finsteren Jahre 1940-1944" bietet eine Grundlage für eine neutrale Einschätzung seiner Rolle im Vichy-Regime. Eine Repertoireliste und Diskografie runden das Bild dieses faszinierenden Künstlers ab. Die Reihe "SOLO - Porträts und Profile" stellt Künstler der klassischen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts vor, wobei Biografie, Karriere und individuelle Musiziermerkmale im Fokus stehen. Die Autorinnen und Autoren sind Fachleute aus Forschung und Praxis, die fundierte Darstellungen bieten.
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Alfred Cortot, Anton Voigt
- Język
- Rok wydania
- 2024
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Alfred Cortot
- Podtytuł
- Tastenpoet - Lehrer - Kulturakteur
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Anton Voigt
- Wydawca
- Edition Text + Kritik
- Rok wydania
- 2024
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 285
- ISBN13
- 9783967077087
- Seria
- Opis
- Alfred Cortot (1877-1962), von Bewunderern als "Poet am Klavier" gefeiert und von anderen als "Kollaborateur" der deutschen Besatzungsmacht im Zweiten Weltkrieg kritisiert, war ein legendärer Pianist, dessen Spiel bis heute fasziniert. Er arbeitete mit Größen wie Pablo Casals und Wilhelm Furtwängler zusammen, unterrichtete bedeutende Pianisten wie Clara Haskil und Dinu Lipatti und war Mitbegründer der École Normale de Musique in Paris. Cortots Spiel war impulsiv und frei, basierte jedoch auf einem fundierten Interpretationskonzept. Er blieb seinen künstlerischen Überzeugungen treu und zeigte auch in seinen kulturpolitischen Anliegen große Entschlossenheit. Die Biografie beleuchtet sein Leben, seine Karriere und seinen Einfluss, ergänzt durch Zitate, Rezensionen und Augenzeugenberichte. Eine kritische Betrachtung seines Engagements während der "Finsteren Jahre 1940-1944" bietet eine Grundlage für eine neutrale Einschätzung seiner Rolle im Vichy-Regime. Eine Repertoireliste und Diskografie runden das Bild dieses faszinierenden Künstlers ab. Die Reihe "SOLO - Porträts und Profile" stellt Künstler der klassischen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts vor, wobei Biografie, Karriere und individuelle Musiziermerkmale im Fokus stehen. Die Autorinnen und Autoren sind Fachleute aus Forschung und Praxis, die fundierte Darstellungen bieten.