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Ein ewiger Kampf: Die Wirklichkeit der Rehabilitation Abhängigkeitskranker

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Psychisch kranke Menschen, insbesondere Abhängigkeitskranke, erfahren eine Stigmatisierung durch die Gesellschaft, die ihre ohnehin belastende Situation weiter verschärft. Neben psychischen Komorbiditäten und sozialer Ausgrenzung wird der Zugang zu Hilfen durch bürokratische Hürden erschwert. Viele Betroffene fallen durch das Raster der verschiedenen Finanzierungs- und Bewilligungsstellen, da Behörden sie von einer Stelle zur nächsten weiterleiten. Infolgedessen beantragen viele Abhängigkeitskranke ihre zustehenden Hilfen nicht und ziehen sich zurück, was zu Vereinsamung, erhöhtem Konsum, Überschuldung und Beschaffungskriminalität führt. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, sind nicht nur externe Hilfen notwendig, sondern auch grundlegende Änderungen in der Praxis der Rehabilitationsmaßnahmen. Ein Rückfall sollte nicht zum Ausschluss aus der Rehabilitation führen, wie es bei anderen psychischen Erkrankungen nicht der Fall ist. Die Autoren beleuchten die Lebensrealität von Suchtkranken in der Rehabilitation, kritisieren Missstände in Politik und Bewilligungsstellen und regen an, wie Rehabilitation gestaltet werden sollte, um den deutschen Gesetzen und den WHO-Konventionen zur Teilhabe benachteiligter Menschen gerecht zu werden.

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Ein ewiger Kampf: Die Wirklichkeit der Rehabilitation Abhängigkeitskranker, Peter Schay, Peter Nyhuis, Kristin Pfotenhauer

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Ein ewiger Kampf: Die Wirklichkeit der Rehabilitation Abhängigkeitskranker
Język
niemiecki
Wydawca
Dustri
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
224
ISBN13
9783958538412
Seria
Opis
Psychisch kranke Menschen, insbesondere Abhängigkeitskranke, erfahren eine Stigmatisierung durch die Gesellschaft, die ihre ohnehin belastende Situation weiter verschärft. Neben psychischen Komorbiditäten und sozialer Ausgrenzung wird der Zugang zu Hilfen durch bürokratische Hürden erschwert. Viele Betroffene fallen durch das Raster der verschiedenen Finanzierungs- und Bewilligungsstellen, da Behörden sie von einer Stelle zur nächsten weiterleiten. Infolgedessen beantragen viele Abhängigkeitskranke ihre zustehenden Hilfen nicht und ziehen sich zurück, was zu Vereinsamung, erhöhtem Konsum, Überschuldung und Beschaffungskriminalität führt. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, sind nicht nur externe Hilfen notwendig, sondern auch grundlegende Änderungen in der Praxis der Rehabilitationsmaßnahmen. Ein Rückfall sollte nicht zum Ausschluss aus der Rehabilitation führen, wie es bei anderen psychischen Erkrankungen nicht der Fall ist. Die Autoren beleuchten die Lebensrealität von Suchtkranken in der Rehabilitation, kritisieren Missstände in Politik und Bewilligungsstellen und regen an, wie Rehabilitation gestaltet werden sollte, um den deutschen Gesetzen und den WHO-Konventionen zur Teilhabe benachteiligter Menschen gerecht zu werden.