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Göttliche Krankheit, kirchliche Anstalt, weltliche Mittel

Arzneimittelprüfungen an Minderjährigen im Langzeitbereich der Stiftung Bethel in den Jahren 1949 bis 1975

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Wurden Kinder in Erziehungsheimen, Krankenhäusern und ähnlichen Institutionen bis in die 1970er Jahre als Versuchsobjekte für neue Arzneimittel missbraucht? Diese Frage beschäftigt Journalisten, Politiker und Wissenschaftler sowie Menschen, die in solchen Einrichtungen lebten. Insbesondere die v. Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel, ein bekanntes Zentrum der Epilepsiebehandlung, sieht sich mit dieser Thematik konfrontiert. Das Buch analysiert die Arzneimittelprüfungen in Bethel im rechtlichen, ethischen und institutionellen Kontext der damaligen Zeit. Es beleuchtet sowohl die Forschung in der evangelischen Anstalt als auch die Schicksale betroffener Minderjähriger. Die Ergebnisse tragen zur Institutionsgeschichte Bethels und zu den überregionalen Debatten über Arzneimittelprüfungen an Kindern und Jugendlichen nach dem Zweiten Weltkrieg bei. Der Inhalt umfasst die Rahmenbedingungen der Arzneimittel- und medizinischen Forschung in der Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1975, einschließlich der rechtlichen und ethischen Aspekte sowie der spezifischen sozialen Kontexte in Bethel. Zudem werden die Methodik und Ergebnisse von Arzneimittelprüfungen an Minderjährigen im Langzeitbereich der Stiftung Bethel detailliert dargestellt. Die Untersuchung umfasst verschiedene Arzneimittel, deren Wirkungen und die damit verbundenen Herausforderungen.

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Göttliche Krankheit, kirchliche Anstalt, weltliche Mittel, Niklas Lenhard-Schramm, Dietz Rating, Maike Rotzoll

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Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Göttliche Krankheit, kirchliche Anstalt, weltliche Mittel
Podtytuł
Arzneimittelprüfungen an Minderjährigen im Langzeitbereich der Stiftung Bethel in den Jahren 1949 bis 1975
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
288
ISBN13
9783739513065
Seria
Opis
Wurden Kinder in Erziehungsheimen, Krankenhäusern und ähnlichen Institutionen bis in die 1970er Jahre als Versuchsobjekte für neue Arzneimittel missbraucht? Diese Frage beschäftigt Journalisten, Politiker und Wissenschaftler sowie Menschen, die in solchen Einrichtungen lebten. Insbesondere die v. Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel, ein bekanntes Zentrum der Epilepsiebehandlung, sieht sich mit dieser Thematik konfrontiert. Das Buch analysiert die Arzneimittelprüfungen in Bethel im rechtlichen, ethischen und institutionellen Kontext der damaligen Zeit. Es beleuchtet sowohl die Forschung in der evangelischen Anstalt als auch die Schicksale betroffener Minderjähriger. Die Ergebnisse tragen zur Institutionsgeschichte Bethels und zu den überregionalen Debatten über Arzneimittelprüfungen an Kindern und Jugendlichen nach dem Zweiten Weltkrieg bei. Der Inhalt umfasst die Rahmenbedingungen der Arzneimittel- und medizinischen Forschung in der Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1975, einschließlich der rechtlichen und ethischen Aspekte sowie der spezifischen sozialen Kontexte in Bethel. Zudem werden die Methodik und Ergebnisse von Arzneimittelprüfungen an Minderjährigen im Langzeitbereich der Stiftung Bethel detailliert dargestellt. Die Untersuchung umfasst verschiedene Arzneimittel, deren Wirkungen und die damit verbundenen Herausforderungen.