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Borgia-Trilogie

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Warm weht der West durch die Gassen. Er streut den Blütenregen unzähliger Rosen über Mädchen und Frauen, die in verschlungen Reigen dahinbrausen, als suchten sie, thyrsus schwingende Thyiaden, das Tempelfest ihres leuchtenden Gottes mitten im heiligen Rom wieder heimisch zu machen. Arme schlingen sich umeinander, Lippen schwellen Küssen entgegen, der Atem dampft von Sinnlichkeit, bunte Steine klirren an dem Halse der braunen Schönen von Trastevere, die ihr alltägliches Elend unter dem Jauchzen der Karnevalsnacht begraben oder es mit dem Flitter flüchtiger Liebe vergolden. Die Steinklumpen von Trastevere sind zu Palästen geworden. Von Fenster zu Fenster schlingen sich Rosengirlanden,, aus denen der schwüle Geist in den Schweißgeruch der Gassen niederströmt und sich dort zu einem sinnverwühlenden Duft verdichtet, dem noch Orangen, Myrten, Zwiebeln, Feigen und Fische zu betäubender Kraft verhelfen. Ohrenzerreißende Musik lärmt in die Massen hinein, die ihre Gluten vor die Altäre von Venus und Bacchus werfen. Ein Veilchenregen aus den Händen schöner Nymphen geht über drohende Hellebarden nieder, so lange, bis die zur Erhaltung der Ordnung berufenen päpstlichen Söldner lachend mittanzten.InhaltsverzeichnisDie Stiere von RomDer Stern des OrsiniDas Mädchen von NettunoAusklingen

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Borgia-Trilogie, Ludwig Huna

Język
Rok wydania
1972
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
10,51 zł

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4,0
Bardzo dobra
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Tytuł
Borgia-Trilogie
Język
niemiecki
Rok wydania
1972
Oprawa
twarda
Liczba stron
719
ISBN10
3218002095
ISBN13
9783218002097
Seria
Kategorie
Ocena
4 z 5
Opis
Warm weht der West durch die Gassen. Er streut den Blütenregen unzähliger Rosen über Mädchen und Frauen, die in verschlungen Reigen dahinbrausen, als suchten sie, thyrsus schwingende Thyiaden, das Tempelfest ihres leuchtenden Gottes mitten im heiligen Rom wieder heimisch zu machen. Arme schlingen sich umeinander, Lippen schwellen Küssen entgegen, der Atem dampft von Sinnlichkeit, bunte Steine klirren an dem Halse der braunen Schönen von Trastevere, die ihr alltägliches Elend unter dem Jauchzen der Karnevalsnacht begraben oder es mit dem Flitter flüchtiger Liebe vergolden. Die Steinklumpen von Trastevere sind zu Palästen geworden. Von Fenster zu Fenster schlingen sich Rosengirlanden,, aus denen der schwüle Geist in den Schweißgeruch der Gassen niederströmt und sich dort zu einem sinnverwühlenden Duft verdichtet, dem noch Orangen, Myrten, Zwiebeln, Feigen und Fische zu betäubender Kraft verhelfen. Ohrenzerreißende Musik lärmt in die Massen hinein, die ihre Gluten vor die Altäre von Venus und Bacchus werfen. Ein Veilchenregen aus den Händen schöner Nymphen geht über drohende Hellebarden nieder, so lange, bis die zur Erhaltung der Ordnung berufenen päpstlichen Söldner lachend mittanzten.InhaltsverzeichnisDie Stiere von RomDer Stern des OrsiniDas Mädchen von NettunoAusklingen