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Unbewusstes, Frauen, Psychoanalyse

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"Man hat nicht aufgehört, die Fragen aufzuzählen, die sich die Psychoanalyse zu dem der Frau zuteil werdenden, insbesondere sexuellen, "Schicksal" stellen könnte, einem Schicksal, das allzu oft auf das Konto der Anatomie, der Biologie geschoben wird, die unter anderem die erhöhte Häufigkeit der weiblichen Frigidität erklären soll. Doch wären die historischen Determinierungen dieses “Schicksals" es wert, ein wenig weiter befragt zu werden. Was implizieren würde, daß die Psychoanalyse die Grenzen ihres theoretischen und praktischen Feldes selbst wieder in Betracht zieht, und sich den Umweg einer “Deutung“ der kulturellen und ökonomischen, wie auch der politischen Grundlagen auferlegt, die sie ohne ihr Wissen geprägt haben. Und daß sie sich fragt, ob es möglich ist, sich abgehoben mit der weiblichen Sexualität auseinanderzusetzen, ehe man festgestellt hat, was den Status der Frau in der allgemeinen Ökonomie des Abendlands ausmachte. Nämlich, welche Funktion ihr in den Eigentumsordnungen, den philosophischen Thematiken, den religiösen Mythologien, die dieses Abendland seit Jahrhunderten beherrschen, vorbehalten ist."

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Unbewusstes, Frauen, Psychoanalyse, Luce Irigaray

Język
Rok wydania
1977
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Unbewusstes, Frauen, Psychoanalyse
Język
niemiecki
Rok wydania
1977
Oprawa
miękka
ISBN10
3920986873
ISBN13
9783920986876
Seria
Tagi
Opis
"Man hat nicht aufgehört, die Fragen aufzuzählen, die sich die Psychoanalyse zu dem der Frau zuteil werdenden, insbesondere sexuellen, "Schicksal" stellen könnte, einem Schicksal, das allzu oft auf das Konto der Anatomie, der Biologie geschoben wird, die unter anderem die erhöhte Häufigkeit der weiblichen Frigidität erklären soll. Doch wären die historischen Determinierungen dieses “Schicksals" es wert, ein wenig weiter befragt zu werden. Was implizieren würde, daß die Psychoanalyse die Grenzen ihres theoretischen und praktischen Feldes selbst wieder in Betracht zieht, und sich den Umweg einer “Deutung“ der kulturellen und ökonomischen, wie auch der politischen Grundlagen auferlegt, die sie ohne ihr Wissen geprägt haben. Und daß sie sich fragt, ob es möglich ist, sich abgehoben mit der weiblichen Sexualität auseinanderzusetzen, ehe man festgestellt hat, was den Status der Frau in der allgemeinen Ökonomie des Abendlands ausmachte. Nämlich, welche Funktion ihr in den Eigentumsordnungen, den philosophischen Thematiken, den religiösen Mythologien, die dieses Abendland seit Jahrhunderten beherrschen, vorbehalten ist."