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Grenzüberschreitungen

Wissenssoziologische Skizzen zu Wissenschaft und Politik, Krieg, Migration und Finanzindustrie

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  • 228 stron
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Es gehört zu den ältesten und produktivsten Quellen von Wissenschaft, Menschen vor den Gefahren einer unbeherrschten Natur zu schützen. In der realitätsgerechten Beobachtung und Rekonstruktion der Geschehensabläufe, die solche Gefahren hervorrufen, haben die Naturwissenschaften beneidenswerte Fortschritte gemacht. Sie konnten sie in den Dienst menschlicher Gemeinschaften stellen. Warum sind die Wissenschaften vom menschlichen Zusammenleben so weit hinter diesem Wissensfundus zurückgeblieben? Warum ist es ihnen so selten gelungen die Gefahren, die von menschlichen Gemeinschaften auf andere Gemeinschaften ausgehen, zu verstehen und zu beherrschen? Mit dieser Frage befassen sich die Texte in diesem Buch anhand ausgewählter Themen. Die Antwort des Autoren folgt Norbert Elias: Es fehlt nicht am Engagement der Humanwissenschaftler. Eher trifft das Gegenteil zu: Im Namen der sozialen Glaubens- und Wissenssysteme, die sie in den eigenen Reihen entwickelt haben, bedrohen Menschen andere Gemeinschaften, die ihre Weltdeutungen nicht nachvollziehen wollen oder können. Die sozialwissenschaftlichen Konkurrenzkämpfe sind in dieser Hinsicht, wie Karl Mannheim gezeigt hat, den alten Glaubenskriegen nicht unähnlich. Anhand von Einzelthemen legen die Aufsätze in diesem Band wissenssoziologische Skizzen vor, die fachdisziplinäre, nationale und soziale Grenzen überschreiten.

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Grenzüberschreitungen, Armin Hentschel

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Grenzüberschreitungen
Podtytuł
Wissenssoziologische Skizzen zu Wissenschaft und Politik, Krieg, Migration und Finanzindustrie
Język
niemiecki
Rok wydania
2025
Oprawa
miękka
Liczba stron
228
ISBN13
9783731616146
Seria
Opis
Es gehört zu den ältesten und produktivsten Quellen von Wissenschaft, Menschen vor den Gefahren einer unbeherrschten Natur zu schützen. In der realitätsgerechten Beobachtung und Rekonstruktion der Geschehensabläufe, die solche Gefahren hervorrufen, haben die Naturwissenschaften beneidenswerte Fortschritte gemacht. Sie konnten sie in den Dienst menschlicher Gemeinschaften stellen. Warum sind die Wissenschaften vom menschlichen Zusammenleben so weit hinter diesem Wissensfundus zurückgeblieben? Warum ist es ihnen so selten gelungen die Gefahren, die von menschlichen Gemeinschaften auf andere Gemeinschaften ausgehen, zu verstehen und zu beherrschen? Mit dieser Frage befassen sich die Texte in diesem Buch anhand ausgewählter Themen. Die Antwort des Autoren folgt Norbert Elias: Es fehlt nicht am Engagement der Humanwissenschaftler. Eher trifft das Gegenteil zu: Im Namen der sozialen Glaubens- und Wissenssysteme, die sie in den eigenen Reihen entwickelt haben, bedrohen Menschen andere Gemeinschaften, die ihre Weltdeutungen nicht nachvollziehen wollen oder können. Die sozialwissenschaftlichen Konkurrenzkämpfe sind in dieser Hinsicht, wie Karl Mannheim gezeigt hat, den alten Glaubenskriegen nicht unähnlich. Anhand von Einzelthemen legen die Aufsätze in diesem Band wissenssoziologische Skizzen vor, die fachdisziplinäre, nationale und soziale Grenzen überschreiten.