Bookbot

„BODEN GUT MACHEN“

AGRARREFORM IN HONDURAS

Więcej o książce

Als die aktuelle honduranische Präsidentin Xiomara Castro im Januar 2022 ihr Amt antrat, waren die Hoffnungen groß. Mit ihrer Mitte-Links-Regierung kündigte sie einen Politikwechsel an, der entgegen den Interessen der zuvor regierenden Elite des Landes die einfache Bevölkerung in den Mittelpunkt stellen sollte. Schwerpunkte ihrer politischen Agenda im Wahlkampf waren soziale Gerechtigkeit, eine alternative Wirtschaftspolitik und die Bekämpfung der Korruption. Die kleinbäuerlichen Bewegungen hofften darauf, dass die Landwirtschaftspolitik einen größeren Stellenwert bekäme und Castro nach den längst abgebrochenen Agrarreformen der 1960er und 1970er Jahre einen neuen Anlauf für eine gerechtere Bodenverteilung nehmen würde. Wenngleich die kleinbäuerliche Bewegung in Honduras gut organisiert ist, konnte sie bisher aber keine neue Agrarreform durchsetzen. In der Landwirtschaftspolitik sind Großgrundbesitzer:innen nach wie vor einflussreich. Die politischen Kräfteverhältnisse haben sich zwar zugunsten einer Agrarreform verschoben, die Opposition ist jedoch noch immer stark genug, um Fortschritte im Kongress zu blockieren. Die für die Umsetzung einer progressiven Landwirtschaftspolitik zuständigen Institutionen bleiben zudem unterfinanziert.

Zakup książki

„BODEN GUT MACHEN“, Tobias Lambert

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
„BODEN GUT MACHEN“
Podtytuł
AGRARREFORM IN HONDURAS
Język
niemiecki
Wydawca
FDCL
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
8
ISBN13
9783949237157
Seria
Opis
Als die aktuelle honduranische Präsidentin Xiomara Castro im Januar 2022 ihr Amt antrat, waren die Hoffnungen groß. Mit ihrer Mitte-Links-Regierung kündigte sie einen Politikwechsel an, der entgegen den Interessen der zuvor regierenden Elite des Landes die einfache Bevölkerung in den Mittelpunkt stellen sollte. Schwerpunkte ihrer politischen Agenda im Wahlkampf waren soziale Gerechtigkeit, eine alternative Wirtschaftspolitik und die Bekämpfung der Korruption. Die kleinbäuerlichen Bewegungen hofften darauf, dass die Landwirtschaftspolitik einen größeren Stellenwert bekäme und Castro nach den längst abgebrochenen Agrarreformen der 1960er und 1970er Jahre einen neuen Anlauf für eine gerechtere Bodenverteilung nehmen würde. Wenngleich die kleinbäuerliche Bewegung in Honduras gut organisiert ist, konnte sie bisher aber keine neue Agrarreform durchsetzen. In der Landwirtschaftspolitik sind Großgrundbesitzer:innen nach wie vor einflussreich. Die politischen Kräfteverhältnisse haben sich zwar zugunsten einer Agrarreform verschoben, die Opposition ist jedoch noch immer stark genug, um Fortschritte im Kongress zu blockieren. Die für die Umsetzung einer progressiven Landwirtschaftspolitik zuständigen Institutionen bleiben zudem unterfinanziert.