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Maria, muter der barmherzekeit

Die Sünder und die Frommen in den Marienlegenden des Alten Passionals

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Die Marienlegenden des Alten Passionals sind wie kaum eine Dichtung des Mittelalters geeignet, in die mittelalterliche Theologie, Dogmatik und religiöse Didaktik, insbesondere aber in die Frömmigkeit und Marienverehrung einzuführen und das Sünden- und Schuldbewusstsein jener Zeit, die Buss- und Beichtpraxis, die Sakramentenlehre und nicht zuletzt eine ausführliche Gnaden- und Gebetslehre vor Augen zu führen. Vor allem aber zeigen diese Marienlegenden die Überzeugung, dass Maria, die «muter der barmherzekeit», keinen Menschen verlorengehen lässt, der sie in Not mit einem flehentlichen Hilfeschrei, einem Bitt- oder Stossgebet anruft oder mit dem Ave Maria täglich grüsst. So rettet sie einen Dieb vom Galgen, ermahnt einen trägen Einsiedler, löst einen Teufelsbund auf und setzt schliesslich einen einfältigen Priester gegen bischöfliche Gewalt wieder in sein Amt ein. Solchen Wundertaten Marias und der vom Dichter verkündigten «rechten lere» wird in der vorliegenden Arbeit auf anschauliche Weise nachgegangen, «denn solche Anschaulichkeit» - sagt Thomas von Aquin - «ist dem Menschen von Natur aus eine Lust.»

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Maria, muter der barmherzekeit, Beatrice Kälin

Język
Rok wydania
1994
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Maria, muter der barmherzekeit
Podtytuł
Die Sünder und die Frommen in den Marienlegenden des Alten Passionals
Język
niemiecki
Wydawca
Lang
Rok wydania
1994
Oprawa
miękka
Liczba stron
405
ISBN10
3906751740
ISBN13
9783906751740
Seria
Opis
Die Marienlegenden des Alten Passionals sind wie kaum eine Dichtung des Mittelalters geeignet, in die mittelalterliche Theologie, Dogmatik und religiöse Didaktik, insbesondere aber in die Frömmigkeit und Marienverehrung einzuführen und das Sünden- und Schuldbewusstsein jener Zeit, die Buss- und Beichtpraxis, die Sakramentenlehre und nicht zuletzt eine ausführliche Gnaden- und Gebetslehre vor Augen zu führen. Vor allem aber zeigen diese Marienlegenden die Überzeugung, dass Maria, die «muter der barmherzekeit», keinen Menschen verlorengehen lässt, der sie in Not mit einem flehentlichen Hilfeschrei, einem Bitt- oder Stossgebet anruft oder mit dem Ave Maria täglich grüsst. So rettet sie einen Dieb vom Galgen, ermahnt einen trägen Einsiedler, löst einen Teufelsbund auf und setzt schliesslich einen einfältigen Priester gegen bischöfliche Gewalt wieder in sein Amt ein. Solchen Wundertaten Marias und der vom Dichter verkündigten «rechten lere» wird in der vorliegenden Arbeit auf anschauliche Weise nachgegangen, «denn solche Anschaulichkeit» - sagt Thomas von Aquin - «ist dem Menschen von Natur aus eine Lust.»