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Freut euch, ihr Völker, mit Gottes Volk!

Israel und die Völker als Thema des Paulus - ein Gang durch den Römerbrief

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  • 469 stron
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Nicht zuletzt mit Hilfe von Paulustexten gewann Luther die befreiende Erkenntnis, dass Gott aufgrund seiner in Jesus Christus erwiesenen Gnade durch Glauben rechtfertigt und nicht aufgrund gesetzlich geforderter Leistungen. Er gewann sie im Kontext seines eigenen angestrengten monchischen Lebens und geriet so in Gegensatz zur spatmittelalterlichen katholischen Kirche. Diesen Gegensatz projizierte er dann jedoch auf Paulus, den er gegen das Judentum kampfen sah wie sich selbst gegen die katholische Kirche. Davon vermag sich eine in lutherischen Bahnen erfolgende Paulusdeutung kaum frei zu machen. Der daher geforderte andere Ansatz geht von der Selbstbezeichnung des Paulus als "Eiferer fur Gott" aus. Es wird deutlich, warum er wen verfolgte und dass er sich sogleich als "Apostel fur die Volker" verstand. Unter der Annahme, dass Paulus sich im Romerbrief mit dem Problem "Israel und die Volker" auseinandersetzt und dabei den Unterschied einreisst und doch an der Besonderheit Israels festhalt, lasst der Brief sich als Einheit verstehen. Dabei konnen seine Aussagen uber Rechtfertigung zum Zuge kommen, ohne dass auf Kosten des Judentums geredet werden muss. Nicht zuletzt wird Paulus konsequent als Jude verstanden & und gefragt, was das fur Christen bedeutet.

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Freut euch, ihr Völker, mit Gottes Volk!, Klaus Wengst

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Freut euch, ihr Völker, mit Gottes Volk!
Podtytuł
Israel und die Völker als Thema des Paulus - ein Gang durch den Römerbrief
Język
niemiecki
Wydawca
Kohlhammer
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
Liczba stron
469
ISBN10
3170197045
ISBN13
9783170197046
Seria
Opis
Nicht zuletzt mit Hilfe von Paulustexten gewann Luther die befreiende Erkenntnis, dass Gott aufgrund seiner in Jesus Christus erwiesenen Gnade durch Glauben rechtfertigt und nicht aufgrund gesetzlich geforderter Leistungen. Er gewann sie im Kontext seines eigenen angestrengten monchischen Lebens und geriet so in Gegensatz zur spatmittelalterlichen katholischen Kirche. Diesen Gegensatz projizierte er dann jedoch auf Paulus, den er gegen das Judentum kampfen sah wie sich selbst gegen die katholische Kirche. Davon vermag sich eine in lutherischen Bahnen erfolgende Paulusdeutung kaum frei zu machen. Der daher geforderte andere Ansatz geht von der Selbstbezeichnung des Paulus als "Eiferer fur Gott" aus. Es wird deutlich, warum er wen verfolgte und dass er sich sogleich als "Apostel fur die Volker" verstand. Unter der Annahme, dass Paulus sich im Romerbrief mit dem Problem "Israel und die Volker" auseinandersetzt und dabei den Unterschied einreisst und doch an der Besonderheit Israels festhalt, lasst der Brief sich als Einheit verstehen. Dabei konnen seine Aussagen uber Rechtfertigung zum Zuge kommen, ohne dass auf Kosten des Judentums geredet werden muss. Nicht zuletzt wird Paulus konsequent als Jude verstanden & und gefragt, was das fur Christen bedeutet.