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Reflexionsprobleme im Erziehungssystem

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  • 390 stron
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Dieses Buch analysiert zentrale Reflexionsprobleme des Erziehungssystems aus soziologischer Sicht, nämlich die Autonomie der Erziehung, die pädagogisch-didaktische Technologie und die selektive Funktion des Erziehens für »Karriere« innerhalb und außerhalb von Schulen und Hochschulen. Dabei zeigt sich, daß eine moderne Gesellschaft der Erziehungswissenschaft als Beitrag abverlangt, eine selbstreferentiell korrigierbare Theorie zu entwickeln. »Es genügt nicht, nur nochmals anzunehmen, was man immer schon gesucht hatte: eine ›wirklichkeitsnahe‹ Erziehungswissenschaft. Es reicht auch nicht aus, auf ›wissenschaftliche Durchdringung‹ zu setzen, wo es darauf ankäme, an den geisteswissenschaftlichen Anspruch der ›Wissensvergewisserung‹ anzuschließen. Dafür bedarf es zunächst des ›Muts zur Abstraktion‹ von jenen vertrauten Kontroversen und ihren begrifflichen Mitteln. Ferner muß Selbstreferenz als wirklichkeitsimmanente Struktur begriffen werden. Nur damit kommt man über die Isolierung einer sich subjektbezogen verstehenden Wissenschaft hinweg.«

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Reflexionsprobleme im Erziehungssystem, Niklas Luhmann

Język
Rok wydania
1988
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Reflexionsprobleme im Erziehungssystem
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1988
Oprawa
miękka
Liczba stron
390
ISBN10
3518283405
ISBN13
9783518283400
Seria
Tagi
Opis
Dieses Buch analysiert zentrale Reflexionsprobleme des Erziehungssystems aus soziologischer Sicht, nämlich die Autonomie der Erziehung, die pädagogisch-didaktische Technologie und die selektive Funktion des Erziehens für »Karriere« innerhalb und außerhalb von Schulen und Hochschulen. Dabei zeigt sich, daß eine moderne Gesellschaft der Erziehungswissenschaft als Beitrag abverlangt, eine selbstreferentiell korrigierbare Theorie zu entwickeln. »Es genügt nicht, nur nochmals anzunehmen, was man immer schon gesucht hatte: eine ›wirklichkeitsnahe‹ Erziehungswissenschaft. Es reicht auch nicht aus, auf ›wissenschaftliche Durchdringung‹ zu setzen, wo es darauf ankäme, an den geisteswissenschaftlichen Anspruch der ›Wissensvergewisserung‹ anzuschließen. Dafür bedarf es zunächst des ›Muts zur Abstraktion‹ von jenen vertrauten Kontroversen und ihren begrifflichen Mitteln. Ferner muß Selbstreferenz als wirklichkeitsimmanente Struktur begriffen werden. Nur damit kommt man über die Isolierung einer sich subjektbezogen verstehenden Wissenschaft hinweg.«