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Zur Frage des Vorurteils gegenüber sexuell devianten Gruppen

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Geleitwort: "Die vorliegende Arbeit über die Struktur des Vorurteils gegenüber sexuellen "Normwidrigkeiten" ist als ein Versuch anzusehen, diese schillernde Problematik mit den exakten Methoden der empirischen Sozialpsychologie zu durchleuchten. Seit sich das Interesse zunehmend der Frage nach der Krankhaftigkeit einer sexuellen Verhaltensweise zugewandt hat, weniger also der Beschreibung sexueller Auffälligkeiten überhaupt gilt (in diesem Zusammenhang steht die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen ärztlicher Behandlung), ist man auf das Problem der Anpassungsmöglichkeit prinzipiell gestoßen. Die Möglichkeiten im Einzelfall werden einmal begrenzt durch die offizielle Haltung der Welt, in der jemand lebt (z.B. Gesetzgebung, Sexualmoral), zum andern auch durch die mehr oder weniger inoffizielle Haltung der Mitmenschen, drittens schließlich durch die prinzipielle Anpassungsbereitschaft, das Wollen und Können einer Persönlichkeit von ihrer Struktur her. Aus dieser Problematik wird in dieser Arbeit die inoffizielle Haltung herausgegriffen. Die Ergebnisse scheinen mir bemerkenswert vor allem für die Sachverhalte Homosexualität und Prostitution." Hans GieseInhaltI. EinführungII. Allgemeine Methodik1. Die Methode des Polaritätsprofils2. Die beurteilten Gruppen3. Die Stichproben der Befragten4.

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Zur Frage des Vorurteils gegenüber sexuell devianten Gruppen, Volkmar Sigusch, Günter Schmidt

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Rok wydania
1967
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(miękka)
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Tytuł
Zur Frage des Vorurteils gegenüber sexuell devianten Gruppen
Język
niemiecki
Rok wydania
1967
Oprawa
miękka
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Geleitwort: "Die vorliegende Arbeit über die Struktur des Vorurteils gegenüber sexuellen "Normwidrigkeiten" ist als ein Versuch anzusehen, diese schillernde Problematik mit den exakten Methoden der empirischen Sozialpsychologie zu durchleuchten. Seit sich das Interesse zunehmend der Frage nach der Krankhaftigkeit einer sexuellen Verhaltensweise zugewandt hat, weniger also der Beschreibung sexueller Auffälligkeiten überhaupt gilt (in diesem Zusammenhang steht die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen ärztlicher Behandlung), ist man auf das Problem der Anpassungsmöglichkeit prinzipiell gestoßen. Die Möglichkeiten im Einzelfall werden einmal begrenzt durch die offizielle Haltung der Welt, in der jemand lebt (z.B. Gesetzgebung, Sexualmoral), zum andern auch durch die mehr oder weniger inoffizielle Haltung der Mitmenschen, drittens schließlich durch die prinzipielle Anpassungsbereitschaft, das Wollen und Können einer Persönlichkeit von ihrer Struktur her. Aus dieser Problematik wird in dieser Arbeit die inoffizielle Haltung herausgegriffen. Die Ergebnisse scheinen mir bemerkenswert vor allem für die Sachverhalte Homosexualität und Prostitution." Hans GieseInhaltI. EinführungII. Allgemeine Methodik1. Die Methode des Polaritätsprofils2. Die beurteilten Gruppen3. Die Stichproben der Befragten4.