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Abzeichen aus Fleisch

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»Im Krieg verliert jeder etwas (und jemanden). Dieses Buch ist der Beweis, dass manchmal auch etwas Wertvolles gewonnen werden kann. Es stellt sich bloß die Frage, wie hoch der Preis dafür ist«, schrieb Nikola Petković über die Gedichte von Faruk Šehić.Šehić war 22 Jahre alt, als 1992 der Krieg in Bosnien und Herzegowina begann und er sich freiwillig zur Armee meldete. Vier Jahre kämpfte er aufseiten der bosniakischen Truppen. Sein Erleben von Angst und Gewalt, der Alptraum der Front, aber auch die Aura der Landschaft und die gespannte Ruhe in den Gefechtspausen stehen seitdem im Mittelpunkt seines Schreibens. Das Rattern von Maschinengewehren über den stillen Fluss hinweg, die Gesichter der getöteten Kameraden und die gemeinsam gerauchten Zigaretten …In seinem Blick auf den Kriegsalltag spiegeln sich eindringlich Wut und Ohnmacht einer vom Krieg überrollten Generation. Aber auch von der Nachkriegszeit in Sarajevo erzählen Šehićs Gedichte, von dem, was Psychologen »posttraumatisches Belastungssyndrom« nennen, und dem Schielen auf die Verheißungen des Westens und seiner Hochglanzhelden: Capitain Picard, Oprah Winfrey und Superman.

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Abzeichen aus Fleisch, Faruk Sehic, Hana Stojić

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Abzeichen aus Fleisch
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
160
ISBN10
3902113871
ISBN13
9783902113870
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
»Im Krieg verliert jeder etwas (und jemanden). Dieses Buch ist der Beweis, dass manchmal auch etwas Wertvolles gewonnen werden kann. Es stellt sich bloß die Frage, wie hoch der Preis dafür ist«, schrieb Nikola Petković über die Gedichte von Faruk Šehić.Šehić war 22 Jahre alt, als 1992 der Krieg in Bosnien und Herzegowina begann und er sich freiwillig zur Armee meldete. Vier Jahre kämpfte er aufseiten der bosniakischen Truppen. Sein Erleben von Angst und Gewalt, der Alptraum der Front, aber auch die Aura der Landschaft und die gespannte Ruhe in den Gefechtspausen stehen seitdem im Mittelpunkt seines Schreibens. Das Rattern von Maschinengewehren über den stillen Fluss hinweg, die Gesichter der getöteten Kameraden und die gemeinsam gerauchten Zigaretten …In seinem Blick auf den Kriegsalltag spiegeln sich eindringlich Wut und Ohnmacht einer vom Krieg überrollten Generation. Aber auch von der Nachkriegszeit in Sarajevo erzählen Šehićs Gedichte, von dem, was Psychologen »posttraumatisches Belastungssyndrom« nennen, und dem Schielen auf die Verheißungen des Westens und seiner Hochglanzhelden: Capitain Picard, Oprah Winfrey und Superman.