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Psychiatry Series - 17: Psychiatrische Epidemiologie

Geschichte, Einführung und ausgewählte Forschungsergebnisse

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  • 254 strony
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Das Interesse an Psychiatrie und epidemiologischen Fragestellungen hat zugenommen, nachdem die psychiatrische Epidemiologie in den deutschsprachigen Ländern über Jahrzehnte in Vergessenheit geraten war. Gründe hierfür waren therapeutische Resignation, Immobilismus im Versorgungssystem und die gescheiterte Hoffnung auf einheitliche Krankheitsursachen. Die Wiederentdeckung der Umweltvariabilität endogener Psychosen und die Beschäftigung mit multifaktoriellen Modellen der Krankheitsentstehung haben neue Fragestellungen eröffnet. Untersuchungen zur Verteilung psychischer Krankheiten und den Versorgungsbedürfnissen der Bevölkerung sowie zu Faktoren, die auf Entstehung, Auslösung, Verlauf und Folgen von Krankheiten Einfluss nehmen, gewinnen zunehmend an Bedeutung für die klinische Psychiatrie sowie für Versorgungsplanung und Gesundheitspolitik. Der vorliegende Sammelband dokumentiert die Entwicklung dieses Fachgebiets in der deutschsprachigen Psychiatrie, stark beeinflusst von anglo-amerikanischen und skandinavischen Vorarbeiten. Zudem präsentiert er erste größere Ergebnisse aus zwei Einrichtungen, die sich auf psychiatrisch-epidemiologische Forschung konzentrieren: dem Sonderforschungsbereich 116 an der Universität Heidelberg und dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim.

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Psychiatry Series - 17: Psychiatrische Epidemiologie, J. Bojanovsky, Heinz Häfner

Język
Rok wydania
1978
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Psychiatry Series - 17: Psychiatrische Epidemiologie
Podtytuł
Geschichte, Einführung und ausgewählte Forschungsergebnisse
Język
niemiecki
Wydawca
Springer
Rok wydania
1978
Oprawa
twarda
Liczba stron
254
ISBN10
3540086293
ISBN13
9783540086291
Seria
Opis
Das Interesse an Psychiatrie und epidemiologischen Fragestellungen hat zugenommen, nachdem die psychiatrische Epidemiologie in den deutschsprachigen Ländern über Jahrzehnte in Vergessenheit geraten war. Gründe hierfür waren therapeutische Resignation, Immobilismus im Versorgungssystem und die gescheiterte Hoffnung auf einheitliche Krankheitsursachen. Die Wiederentdeckung der Umweltvariabilität endogener Psychosen und die Beschäftigung mit multifaktoriellen Modellen der Krankheitsentstehung haben neue Fragestellungen eröffnet. Untersuchungen zur Verteilung psychischer Krankheiten und den Versorgungsbedürfnissen der Bevölkerung sowie zu Faktoren, die auf Entstehung, Auslösung, Verlauf und Folgen von Krankheiten Einfluss nehmen, gewinnen zunehmend an Bedeutung für die klinische Psychiatrie sowie für Versorgungsplanung und Gesundheitspolitik. Der vorliegende Sammelband dokumentiert die Entwicklung dieses Fachgebiets in der deutschsprachigen Psychiatrie, stark beeinflusst von anglo-amerikanischen und skandinavischen Vorarbeiten. Zudem präsentiert er erste größere Ergebnisse aus zwei Einrichtungen, die sich auf psychiatrisch-epidemiologische Forschung konzentrieren: dem Sonderforschungsbereich 116 an der Universität Heidelberg und dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim.