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Passagen Forum: Die transparente Gesellschaft

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  • 107 stron
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„Aber worin liegt in spezifischerem Maße die mögliche emanzipatorische, befreiende Tragweite des Verlusts des Realitätssinns, der regelrechten Erschütterung des Realitätsprinzips in der Welt der Massenmedien? Hier verweist die Emanzipation vor allem auf das Un-heimliche.“ (Gianni Vattimo) Beim Entstehen der postmodernen Gesellschaft spielen Massenmedien eine entscheidende Rolle. Die steigende Zahl von Kommunikationsmitteln lässt jedoch die Gesellschaft nicht transparenter oder aufgeklärter erscheinen: Aufgrund der Möglichkeit, Ereignisse mittels der Massenmedien „live“ wiederzugeben, vervielfältigt sich vielmehr die Komplexität der Wirklichkeit statt sich zu verringern. In diesem inzwischen zum Klassiker avancierten Buch vertritt Vattimo die These, dass gerade in dem relativen „Chaos“ unsere Hoffnung auf Emanzipation liegen könnte. Das Fehlen von Transparenz ist kein Phänomen, das es zu bekämpfen gilt, sondern das Symptom einer Veränderung, die alle Daseinsbereiche betrifft und zur Befreiung der Minderheiten sowie zur Erschaffung eines neuen „Bewusstseins“ führt. Für Vattimo handelt es sich hierbei um eine prekäre alltägliche Erfahrung, die den Charakter der Oszillation, des Unheimlichen und des Spiels annimmt.

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Passagen Forum: Die transparente Gesellschaft, Gianni Vattimo

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Passagen Forum: Die transparente Gesellschaft
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
107
ISBN10
3709200040
ISBN13
9783709200049
Seria
Opis
„Aber worin liegt in spezifischerem Maße die mögliche emanzipatorische, befreiende Tragweite des Verlusts des Realitätssinns, der regelrechten Erschütterung des Realitätsprinzips in der Welt der Massenmedien? Hier verweist die Emanzipation vor allem auf das Un-heimliche.“ (Gianni Vattimo) Beim Entstehen der postmodernen Gesellschaft spielen Massenmedien eine entscheidende Rolle. Die steigende Zahl von Kommunikationsmitteln lässt jedoch die Gesellschaft nicht transparenter oder aufgeklärter erscheinen: Aufgrund der Möglichkeit, Ereignisse mittels der Massenmedien „live“ wiederzugeben, vervielfältigt sich vielmehr die Komplexität der Wirklichkeit statt sich zu verringern. In diesem inzwischen zum Klassiker avancierten Buch vertritt Vattimo die These, dass gerade in dem relativen „Chaos“ unsere Hoffnung auf Emanzipation liegen könnte. Das Fehlen von Transparenz ist kein Phänomen, das es zu bekämpfen gilt, sondern das Symptom einer Veränderung, die alle Daseinsbereiche betrifft und zur Befreiung der Minderheiten sowie zur Erschaffung eines neuen „Bewusstseins“ führt. Für Vattimo handelt es sich hierbei um eine prekäre alltägliche Erfahrung, die den Charakter der Oszillation, des Unheimlichen und des Spiels annimmt.