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Gegenwärtig Glauben Denken - 9: Angelologie

Die Engel im Christentum in Gegenwart und Geschichte

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  • 251 stron
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Die Bereitschaft, an Geistwesen zu glauben, hat in der jüngeren Vergangenheit stark zugenommen, während der Gottesglaube abnimmt. In diesem Kontext wird aufgezeigt, wie Engel in der modernen Philosophie, Esoterik und Kommunikationstheorie in veränderter Form weiterexistieren. Die theologischen Entwürfe von Rahner und Barth versuchten in der Mitte des 20. Jahrhunderts, den Glauben an überirdische Wesen mit einer modernen Weltsicht zu versöhnen, als Reaktion auf die Ablehnung von Engeln während der Aufklärung durch Denker wie Kant und Schleiermacher. Im Mittelalter war die Engellehre in theologischen Arbeiten (z. B. von Thomas und Hildegard) bedeutend und beschäftigte sich intensiv mit der Frage einer idealen Schöpfung. Diese Konzepte basierten auf den Lehren des Augustinus und wurden durch die Vorstellungen aus den Henochbüchern sowie dem Gottesboten aus Genesis beeinflusst. Das frühe Christentum, einschließlich Gnosis und Origenes, musste die Rolle der Engel im Verhältnis zu Christus klären, der zeitweise mit Michael identifiziert wurde. Der Hebräerbrief betont, dass der Gottessohn über den Gottessöhnen steht. Die These des Buches besagt, dass im Christentum der Glaube an einen Hochgott stets von der Vorstellung nichtgöttlicher Transzendenzen begleitet war, was tiefere theologische Gründe hat.

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Gegenwärtig Glauben Denken - 9: Angelologie, Johann Ev. Hafner

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Gegenwärtig Glauben Denken - 9: Angelologie
Podtytuł
Die Engel im Christentum in Gegenwart und Geschichte
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
Liczba stron
251
ISBN10
3506767380
ISBN13
9783506767387
Seria
Opis
Die Bereitschaft, an Geistwesen zu glauben, hat in der jüngeren Vergangenheit stark zugenommen, während der Gottesglaube abnimmt. In diesem Kontext wird aufgezeigt, wie Engel in der modernen Philosophie, Esoterik und Kommunikationstheorie in veränderter Form weiterexistieren. Die theologischen Entwürfe von Rahner und Barth versuchten in der Mitte des 20. Jahrhunderts, den Glauben an überirdische Wesen mit einer modernen Weltsicht zu versöhnen, als Reaktion auf die Ablehnung von Engeln während der Aufklärung durch Denker wie Kant und Schleiermacher. Im Mittelalter war die Engellehre in theologischen Arbeiten (z. B. von Thomas und Hildegard) bedeutend und beschäftigte sich intensiv mit der Frage einer idealen Schöpfung. Diese Konzepte basierten auf den Lehren des Augustinus und wurden durch die Vorstellungen aus den Henochbüchern sowie dem Gottesboten aus Genesis beeinflusst. Das frühe Christentum, einschließlich Gnosis und Origenes, musste die Rolle der Engel im Verhältnis zu Christus klären, der zeitweise mit Michael identifiziert wurde. Der Hebräerbrief betont, dass der Gottessohn über den Gottessöhnen steht. Die These des Buches besagt, dass im Christentum der Glaube an einen Hochgott stets von der Vorstellung nichtgöttlicher Transzendenzen begleitet war, was tiefere theologische Gründe hat.