Bookbot

Ortsumgehung - 7: Die Familie

Roman

Ocena książki

Parametry

  • 166 stron
  • 6 godzin czytania

Więcej o książce

Am Ende des Romans ist der Erzähler Andreas 28 Jahre alt und studiert in Frankfurt am Main, wo er sich mit Wahrheitstheorien auseinandersetzt. Andreas Maier schildert, wie die Hindernisse in seinem Leben ihn zu dieser abseitigen Beschäftigung führten. In einem ironisch-komischen, zugleich gefühlvollen Duktus sucht er nach den Gründen für seine Auseinandersetzung mit der Unterscheidung zwischen »wahr« und »falsch«. Die Wurzeln liegen in seiner Kindheit: Konflikte zwischen seinem fünf Jahre älteren Bruder und dem CDU-Vater, der als Kreistagsabgeordneter agiert, stehen im Mittelpunkt. Der Bruder, der mit fünfzehn den ersten Grünen-Verband in der Stadt gründet, verkörpert einen ethisch »reinen« Fundamentalismus. Der zwölfjährige Protagonist wird Zeuge, wie offen zutage liegende Wahrheiten von engsten Verwandten bestritten werden. Er beobachtet Diskussionen, etwa im Sozialkundeunterricht, und beginnt, sie als Gesellschaftsspiel zu lesen, was ihn schlecht auf die Universität vorbereitet. Dort erkennt er, dass Öffentlichkeit oft auf Unwahrheit und kollektiver Rationalisierung beruht. Der Roman konfrontiert den Protagonisten mit dem Riss zwischen Individuum und Gesellschaft, die nicht wahrheitsfähig ist, aber dennoch existiert. Erste Erkenntnisse zeigen, dass diese Dichotomie nicht heilbar ist und wir in beiden Sphären existieren.

Zakup książki

Ortsumgehung - 7: Die Familie, Andreas Maier

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

4,4
Bardzo dobra
23 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Ortsumgehung - 7: Die Familie
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2019
Oprawa
twarda
Liczba stron
166
ISBN10
3518428624
ISBN13
9783518428627
Seria
Kategorie
Ocena
4,35 z 5
Opis
Am Ende des Romans ist der Erzähler Andreas 28 Jahre alt und studiert in Frankfurt am Main, wo er sich mit Wahrheitstheorien auseinandersetzt. Andreas Maier schildert, wie die Hindernisse in seinem Leben ihn zu dieser abseitigen Beschäftigung führten. In einem ironisch-komischen, zugleich gefühlvollen Duktus sucht er nach den Gründen für seine Auseinandersetzung mit der Unterscheidung zwischen »wahr« und »falsch«. Die Wurzeln liegen in seiner Kindheit: Konflikte zwischen seinem fünf Jahre älteren Bruder und dem CDU-Vater, der als Kreistagsabgeordneter agiert, stehen im Mittelpunkt. Der Bruder, der mit fünfzehn den ersten Grünen-Verband in der Stadt gründet, verkörpert einen ethisch »reinen« Fundamentalismus. Der zwölfjährige Protagonist wird Zeuge, wie offen zutage liegende Wahrheiten von engsten Verwandten bestritten werden. Er beobachtet Diskussionen, etwa im Sozialkundeunterricht, und beginnt, sie als Gesellschaftsspiel zu lesen, was ihn schlecht auf die Universität vorbereitet. Dort erkennt er, dass Öffentlichkeit oft auf Unwahrheit und kollektiver Rationalisierung beruht. Der Roman konfrontiert den Protagonisten mit dem Riss zwischen Individuum und Gesellschaft, die nicht wahrheitsfähig ist, aber dennoch existiert. Erste Erkenntnisse zeigen, dass diese Dichotomie nicht heilbar ist und wir in beiden Sphären existieren.