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Das schriftstellerische Gesamtwerk - 1: Längen und Kürzen

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Vieles ist schon geschrieben worden über den Literaturbetrieb – nun nimmt sich endlich auch Nicolas Mahler dieses seltsamen Getriebes an. In bewährt pointierter Art präsentiert er sich ebenso geistreich wie formal vielseitig: Briefe, Postkarten, Faxe und sogar ein Roman sind ihm literarische Mittel, um über die Eigenbefindlichkeiten von Autoren, deren Gedanken mehr um das Erscheinungsbild ihrer Texte kreisen als um deren Inhalt, zu räsonieren. Er berichtet von der Mühsal des kreativen Schaffungsprozesses, dem Hin-und-Hergerissen- Sein zwischen Marktanpassung und Selbstverwirklichung, von eigentümlichen Verlegergesprächen und langweiligen Schriftstellerpartys und entlarvt nach und nach all die schönen Nichtigkeiten, um welche die literarische Welt so gerne kreist. Ein paar „grässliche“ Gedichte liefert Mahler noch dazu (und einiges an Zeichnungen), dann hängt sich das absurde Geschehen endgültig am nächsten Lesebändchen auf. Mahlers unverkennbarer Witz, sein untrügliches Gespür für das Absurde im Gewöhnlichen, mit dem er die seichten Untiefen der Literaturwelt auslotet, und nicht zuletzt seine stilistische Konsequenz machen Längen und Kürzen zu einer so treffsicheren Persiflage.

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Das schriftstellerische Gesamtwerk - 1: Längen und Kürzen, Nicolas Mahler

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das schriftstellerische Gesamtwerk - 1: Längen und Kürzen
Język
niemiecki
Rok wydania
2009
Oprawa
twarda
Liczba stron
127
ISBN10
3902373474
ISBN13
9783902373472
Seria
Ocena
4,15 z 5
Opis
Vieles ist schon geschrieben worden über den Literaturbetrieb – nun nimmt sich endlich auch Nicolas Mahler dieses seltsamen Getriebes an. In bewährt pointierter Art präsentiert er sich ebenso geistreich wie formal vielseitig: Briefe, Postkarten, Faxe und sogar ein Roman sind ihm literarische Mittel, um über die Eigenbefindlichkeiten von Autoren, deren Gedanken mehr um das Erscheinungsbild ihrer Texte kreisen als um deren Inhalt, zu räsonieren. Er berichtet von der Mühsal des kreativen Schaffungsprozesses, dem Hin-und-Hergerissen- Sein zwischen Marktanpassung und Selbstverwirklichung, von eigentümlichen Verlegergesprächen und langweiligen Schriftstellerpartys und entlarvt nach und nach all die schönen Nichtigkeiten, um welche die literarische Welt so gerne kreist. Ein paar „grässliche“ Gedichte liefert Mahler noch dazu (und einiges an Zeichnungen), dann hängt sich das absurde Geschehen endgültig am nächsten Lesebändchen auf. Mahlers unverkennbarer Witz, sein untrügliches Gespür für das Absurde im Gewöhnlichen, mit dem er die seichten Untiefen der Literaturwelt auslotet, und nicht zuletzt seine stilistische Konsequenz machen Längen und Kürzen zu einer so treffsicheren Persiflage.