Bookbot

Die Religionen der Menschheit - 4/1: Die Religionen des Hindukusch

Parametry

  • 525 stron
  • 19 godzin czytania

Więcej o książce

Die Religion der Kafiren, heute als "Nuristani" bekannt, faszinierte europäische Reisende vor der Zwangsbekehrung zum Islam Ende des 19. Jahrhunderts. Die Kafiren verehrten Götter mit Namen, die teilweise aus den Veden bekannt sind, und führten beeindruckende Opferriten durch. Der historische Kontext des bisher ethnologisch erfassten Materials wird hier beleuchtet. Trotz der Bekehrung vor 80 Jahren gibt es weiterhin bedeutende Erkenntnisse über die Religion der Vergangenheit. Zwei Beiträge von Feldforschern, Schuyler Jones und Max Klimburg, berichten über das Waigal- und Ashkun-Gebiet. Westlich der Kafiren lebten die Kalash, die letzten Heiden des Hindukusch, deren Religion eine bemerkenswerte Dynamik aufweist. Die Shina-sprechenden Darden, die im 19. Jahrhundert zum Islam bekehrt wurden, bewahren dennoch eine lebendige Komplementarreligion, die den Buddhismus überdauert hat. Ihre Grundkonzeptionen werden hier erstmals analysiert, wobei Verbindungen zu den religiösen Systemen der Kafiren und Kalash aufgezeigt werden. Zudem wird die Religion der Kho, der dardischen Bevölkerung Chitrals, behandelt, die als zentrale Zone iranischer Einflüsse in ein indisches Sprachgebiet gilt. Das umfangreiche unpublizierte Material und die vielfältigen Beziehungen zu Nachbarregionen schaffen eine wertvolle Quelle für das Studium der Religionen Indiens, Irans und Zentralasiens.

Zakup książki

Die Religionen der Menschheit - 4/1: Die Religionen des Hindukusch, Karl Jettmar, Schuyler Jones, Max Klimburg

Język
Rok wydania
1975
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Die Religionen der Menschheit - 4/1: Die Religionen des Hindukusch
Język
niemiecki
Wydawca
Kohlhammer
Rok wydania
1975
Oprawa
twarda
Liczba stron
525
ISBN10
3170020927
ISBN13
9783170020924
Seria
Opis
Die Religion der Kafiren, heute als "Nuristani" bekannt, faszinierte europäische Reisende vor der Zwangsbekehrung zum Islam Ende des 19. Jahrhunderts. Die Kafiren verehrten Götter mit Namen, die teilweise aus den Veden bekannt sind, und führten beeindruckende Opferriten durch. Der historische Kontext des bisher ethnologisch erfassten Materials wird hier beleuchtet. Trotz der Bekehrung vor 80 Jahren gibt es weiterhin bedeutende Erkenntnisse über die Religion der Vergangenheit. Zwei Beiträge von Feldforschern, Schuyler Jones und Max Klimburg, berichten über das Waigal- und Ashkun-Gebiet. Westlich der Kafiren lebten die Kalash, die letzten Heiden des Hindukusch, deren Religion eine bemerkenswerte Dynamik aufweist. Die Shina-sprechenden Darden, die im 19. Jahrhundert zum Islam bekehrt wurden, bewahren dennoch eine lebendige Komplementarreligion, die den Buddhismus überdauert hat. Ihre Grundkonzeptionen werden hier erstmals analysiert, wobei Verbindungen zu den religiösen Systemen der Kafiren und Kalash aufgezeigt werden. Zudem wird die Religion der Kho, der dardischen Bevölkerung Chitrals, behandelt, die als zentrale Zone iranischer Einflüsse in ein indisches Sprachgebiet gilt. Das umfangreiche unpublizierte Material und die vielfältigen Beziehungen zu Nachbarregionen schaffen eine wertvolle Quelle für das Studium der Religionen Indiens, Irans und Zentralasiens.