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edition suhrkamp - 909: Das absolute Sehen

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Evgen Bavčar, der Blinde, sieht die Dinge anders. Sehen und Nicht-Sehen stehen im Mittelpunkt seiner Erzählungen, die begleitet werden von Bildern, deren Entstehung einer Paradoxie geschuldet ist, dem Blick eines Blinden durch die Linse eines Fotoapparats, also dem Versuch, das festzuhalten, was nur in der Erinnerung und Imagination gegenwärtig ist: Objekte in ihrem Licht und Schatten. Bavčar läßt uns an seinem Alltag teilhaben und zwingt uns dabei eine andere Perspektive auf. Seine Welt des Tastens und Berührens ist zugleich sinnlicher und abstrakter, sie wird gespeist von der Kraft der Erinnerung an die Kindheit in Slowenien, an die Zeit des Sehens, und zugleich von der Macht der Vorstellung. Indem er sich zum Sehenden macht, sich im Akt des Fotografierens als Sehenden setzt, zieht er nicht nur seine Objekte in einen Dialog von Sehen und Nicht-Sehen hinein, sondern auch Betrachter und Leser. Dies führt zu einer produktiven Verwischung der Fronten, die die Posen eines jeden Modells zum Wanken bringt.

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edition suhrkamp - 909: Das absolute Sehen, Evgen Bavčar

Język
Rok wydania
1994
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
edition suhrkamp - 909: Das absolute Sehen
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1994
Oprawa
miękka
Liczba stron
148
ISBN10
3518119095
ISBN13
9783518119099
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Evgen Bavčar, der Blinde, sieht die Dinge anders. Sehen und Nicht-Sehen stehen im Mittelpunkt seiner Erzählungen, die begleitet werden von Bildern, deren Entstehung einer Paradoxie geschuldet ist, dem Blick eines Blinden durch die Linse eines Fotoapparats, also dem Versuch, das festzuhalten, was nur in der Erinnerung und Imagination gegenwärtig ist: Objekte in ihrem Licht und Schatten. Bavčar läßt uns an seinem Alltag teilhaben und zwingt uns dabei eine andere Perspektive auf. Seine Welt des Tastens und Berührens ist zugleich sinnlicher und abstrakter, sie wird gespeist von der Kraft der Erinnerung an die Kindheit in Slowenien, an die Zeit des Sehens, und zugleich von der Macht der Vorstellung. Indem er sich zum Sehenden macht, sich im Akt des Fotografierens als Sehenden setzt, zieht er nicht nur seine Objekte in einen Dialog von Sehen und Nicht-Sehen hinein, sondern auch Betrachter und Leser. Dies führt zu einer produktiven Verwischung der Fronten, die die Posen eines jeden Modells zum Wanken bringt.