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- 290 stron
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Die deutsche Ausgabe meiner Aufsätze begrüße ich mit besonderer Freude, da viele meiner Gedankengänge bis zu den Zeiten zurückreichen, als ich am Zoologischen Museum der Universität in Berlin tätig war. Die Probleme, die ich in dieser Sammlung behandle, werden sowohl in der wissenschaftlichen als auch in der philosophischen Literatur intensiv erörtert. Besonders wichtig ist das Auftauchen neuer Denkrichtungen in der modernen Evolutionsbiologie. In der Wissenschaftsphilosophie, insbesondere bei den Positivisten, war die Überzeugung verbreitet, dass alle biologischen Probleme letztlich auf die Gesetze der Physik und Chemie zurückgeführt werden könnten. Widerspruch wurde oft als Vitalismus oder Mystik abgetan. Diese Sichtweise ist jedoch fehlerhaft, was ich in einigen meiner Aufsätze nachweise. Bei der Zusammenstellung dieses Bandes habe ich darauf geachtet, Aufsätze zu wählen, die sich mit neuen Entwicklungen in der Biologie beschäftigen. Wichtige Themen sind die Wirksamkeit der natürlichen Auslese, der Populationsgedanke, das Prinzip der Teleonomie und die Rolle des genetischen Programms. Diese Entwicklungen sollten nicht nur Wissenschaftler und Philosophen, sondern auch gebildete Laien interessieren, da ein Verständnis dieser Konzepte für eine moderne Weltanschauung unerlässlich ist. Leider wird oft auf die Kluft zwischen Wissenschaftlern und Humanisten hingewiesen.
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Evolution und die Vielfalt des Lebens, Ernst Mayr, K de Sousa Ferreira
- Język
- Rok wydania
- 1979
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Evolution und die Vielfalt des Lebens
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Ernst Mayr, K de Sousa Ferreira
- Wydawca
- Springer
- Rok wydania
- 1979
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 290
- ISBN10
- 3540090681
- ISBN13
- 9783540090687
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Nauki przyrodnicze, Poradniki, Nauka, Niemcy, Tematy ekologiczne, Fitness, Ewolucja, Zoologia, Rozmnażanie
- Opis
- Die deutsche Ausgabe meiner Aufsätze begrüße ich mit besonderer Freude, da viele meiner Gedankengänge bis zu den Zeiten zurückreichen, als ich am Zoologischen Museum der Universität in Berlin tätig war. Die Probleme, die ich in dieser Sammlung behandle, werden sowohl in der wissenschaftlichen als auch in der philosophischen Literatur intensiv erörtert. Besonders wichtig ist das Auftauchen neuer Denkrichtungen in der modernen Evolutionsbiologie. In der Wissenschaftsphilosophie, insbesondere bei den Positivisten, war die Überzeugung verbreitet, dass alle biologischen Probleme letztlich auf die Gesetze der Physik und Chemie zurückgeführt werden könnten. Widerspruch wurde oft als Vitalismus oder Mystik abgetan. Diese Sichtweise ist jedoch fehlerhaft, was ich in einigen meiner Aufsätze nachweise. Bei der Zusammenstellung dieses Bandes habe ich darauf geachtet, Aufsätze zu wählen, die sich mit neuen Entwicklungen in der Biologie beschäftigen. Wichtige Themen sind die Wirksamkeit der natürlichen Auslese, der Populationsgedanke, das Prinzip der Teleonomie und die Rolle des genetischen Programms. Diese Entwicklungen sollten nicht nur Wissenschaftler und Philosophen, sondern auch gebildete Laien interessieren, da ein Verständnis dieser Konzepte für eine moderne Weltanschauung unerlässlich ist. Leider wird oft auf die Kluft zwischen Wissenschaftlern und Humanisten hingewiesen.
