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Geschichte Englands

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Was fällt Ihnen beim Stichwort England ein? Royals, Fußball, Britpop? Diese Aspekte sind zwar bekannt, reichen jedoch nicht aus, um die Beziehungen zu unseren Nachbarn von der Insel zu verstehen. Historiker Michael Maurer beleuchtet in seiner Geschichte Englands vom späten Mittelalter bis zur Gegenwart britische Eigenheiten für ein deutsches Publikum. Dies gelingt ihm dank einer klaren Gliederung und hilfreichen Epochenüberblicken zu Beginn jedes Kapitels sowie einem unprätentiösen, präzisen Schreibstil, der geschickt zwischen Erzählung und Analyse balanciert. Der Schwerpunkt liegt auf Ereignis- und Wirtschaftsgeschichte, ergänzt durch knappe Resümees gesellschaftlicher und kultureller Entwicklungen. Bei der politischen Geschichte vermittelt Maurer komplexe Zusammenhänge, etwa die Machtkämpfe zwischen König und Parlament oder den Handel mit Kontinentaleuropa. Er präsentiert verschiedene Perspektiven, ohne in langwierige Forschungsdebatten abzudriften, und vermeidet meist eigene Urteile. Dies kann unaufgeregt wirken, jedoch auch unverbindlich. Die Zeit nach 1945 wird jedoch zu kurz behandelt; die Kolonialloslösung und das Nordirland-Problem werden hastig besprochen, gefolgt von nur drei Seiten zur Thatcher-Ära. Dies ist unzureichend, gemessen an Maurers eigenen Ansprüchen. Wer mit dem abrupten Schluss leben kann, dem sei dieses schön bebilderte Geschichtslesebuch empfohlen.

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Geschichte Englands, Michael Maurer

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Geschichte Englands
Język
niemiecki
Wydawca
Reclam
Rok wydania
2000
Oprawa
twarda
Liczba stron
403
ISBN10
3150104750
ISBN13
9783150104750
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Was fällt Ihnen beim Stichwort England ein? Royals, Fußball, Britpop? Diese Aspekte sind zwar bekannt, reichen jedoch nicht aus, um die Beziehungen zu unseren Nachbarn von der Insel zu verstehen. Historiker Michael Maurer beleuchtet in seiner Geschichte Englands vom späten Mittelalter bis zur Gegenwart britische Eigenheiten für ein deutsches Publikum. Dies gelingt ihm dank einer klaren Gliederung und hilfreichen Epochenüberblicken zu Beginn jedes Kapitels sowie einem unprätentiösen, präzisen Schreibstil, der geschickt zwischen Erzählung und Analyse balanciert. Der Schwerpunkt liegt auf Ereignis- und Wirtschaftsgeschichte, ergänzt durch knappe Resümees gesellschaftlicher und kultureller Entwicklungen. Bei der politischen Geschichte vermittelt Maurer komplexe Zusammenhänge, etwa die Machtkämpfe zwischen König und Parlament oder den Handel mit Kontinentaleuropa. Er präsentiert verschiedene Perspektiven, ohne in langwierige Forschungsdebatten abzudriften, und vermeidet meist eigene Urteile. Dies kann unaufgeregt wirken, jedoch auch unverbindlich. Die Zeit nach 1945 wird jedoch zu kurz behandelt; die Kolonialloslösung und das Nordirland-Problem werden hastig besprochen, gefolgt von nur drei Seiten zur Thatcher-Ära. Dies ist unzureichend, gemessen an Maurers eigenen Ansprüchen. Wer mit dem abrupten Schluss leben kann, dem sei dieses schön bebilderte Geschichtslesebuch empfohlen.