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Ein schonungsloser Blick auf die deutsche Außenpolitik: Schluss mit der Heuchelei! Deutschland ist längst eine Großmacht, doch hält es sich nach wie vor für eine europäische Mittelmacht. Volk und Elite hinken der Realität hinterher; Biedermeier beherrscht die Außenpolitik. 460 Millionen Euro kostet die Präsenz der Bundeswehr am Hindukusch, aber gegen die Taliban darf sie nicht kämpfen. Deutschland entzieht seinen Streitkräften und Nachrichtendiensten die Unterstützung, sobald sie in den Kampf gegen den internationalen Terror eingreifen – seine Soldaten agieren als bewaffnete Entwicklungshelfer. Es fehlt der Bundesrepublik an Willen, global zu handeln. Sie hat weder eine Strategie, was ihre Streitkräfte bewirken sollen, noch ein Konzept deutscher Inter essen. Und auch der Europapolitik mangelt es an Weitblick: Obwohl das Land seine Belange in der Europäischen Union durchaus effizient wahrnimmt, glaubt Berlin stets, zu kurz zu kommen. Gerade deshalb wäre die Wirtschaftsmacht Deutschland berufen, den sogenannten Lissabon-Prozess – bis 2010 will die Union die dynamischste Weltgegend werden – zu beleben. Wo bleibt deutsches Leadership, fragt der Schweizer Journalist Eric Gujer.
Zakup książki
Schluss mit der Heuchelei, Eric Gujer, Roger de Weck
- Język
- Rok wydania
- 2007
- Oprawa
- (miękka),
- Stan książki
- Dobry
- Cena
- 1,43 zł
Metody płatności
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- Tytuł
- Schluss mit der Heuchelei
- Podtytuł
- Deutschland ist eine Großmacht
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Eric Gujer, Roger de Weck
- Wydawca
- Edition Körber-Stiftung
- Rok wydania
- 2007
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 104
- ISBN10
- 3896841300
- ISBN13
- 9783896841308
- Seria
- Kategorie
- Opis
- Ein schonungsloser Blick auf die deutsche Außenpolitik: Schluss mit der Heuchelei! Deutschland ist längst eine Großmacht, doch hält es sich nach wie vor für eine europäische Mittelmacht. Volk und Elite hinken der Realität hinterher; Biedermeier beherrscht die Außenpolitik. 460 Millionen Euro kostet die Präsenz der Bundeswehr am Hindukusch, aber gegen die Taliban darf sie nicht kämpfen. Deutschland entzieht seinen Streitkräften und Nachrichtendiensten die Unterstützung, sobald sie in den Kampf gegen den internationalen Terror eingreifen – seine Soldaten agieren als bewaffnete Entwicklungshelfer. Es fehlt der Bundesrepublik an Willen, global zu handeln. Sie hat weder eine Strategie, was ihre Streitkräfte bewirken sollen, noch ein Konzept deutscher Inter essen. Und auch der Europapolitik mangelt es an Weitblick: Obwohl das Land seine Belange in der Europäischen Union durchaus effizient wahrnimmt, glaubt Berlin stets, zu kurz zu kommen. Gerade deshalb wäre die Wirtschaftsmacht Deutschland berufen, den sogenannten Lissabon-Prozess – bis 2010 will die Union die dynamischste Weltgegend werden – zu beleben. Wo bleibt deutsches Leadership, fragt der Schweizer Journalist Eric Gujer.


