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Wir leben in einer Symbiose mit der Technik. Doch unser Selbstverständnis stösst an vielen Stellen auf fundamentale Herausforderungen, die eine Neubestimmung des Humanen in seiner technischen Umwelt erfordern. Dieser Problematik widmet sich Eduard Kaeser hier. Sie ist oftmals nicht sogleich sichtbar, sondern manifestiert sich erst im Nachhinein, als zumeist unbeabsichtigte Konsequenz des Technikgebrauchs. Gerade die Digitalisierung – die gegenwärtige Etappe dieser Symbiose – verkörpert die latente Gefahr, dass der Mensch zum Untertan der Geräte mutiert. Die drängende Frage lautet, ob und inwieweit der Mensch einen Platz zu behaupten vermag, der ihm mehr zusichert als eine Existenz als blosser Geräte-Fortsatz. Gelingt es uns nicht, diesen Platz zu verteidigen, werden wir unseres Menschseins beraubt sein.
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Schwabe Reflexe - 55: Trojanische Pferde unserer Zeit, Eduard Kaeser
- Język
- Rok wydania
- 2018
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Schwabe Reflexe - 55: Trojanische Pferde unserer Zeit
- Podtytuł
- Kritische Essays zur Digitalisierung
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Eduard Kaeser
- Wydawca
- Schwabe Verlag
- Rok wydania
- 2018
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 228
- ISBN10
- 3796538819
- ISBN13
- 9783796538810
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Podręczniki, Przyroda, Tematyka filozoficzna, Inne podręczniki, Technologia, Szwajcaria, Przyszłość, Internet, Zrównoważony rozwój, Filozofia & Religia, Sztuczna inteligencja, Historia nauki, Algorytmy, Filozofia nauki, Maszyny, Automatyzacja, Filozofia matematyki, Transhumanizm, Symbioza
- Ocena
- 3,35 z 5
- Opis
- Wir leben in einer Symbiose mit der Technik. Doch unser Selbstverständnis stösst an vielen Stellen auf fundamentale Herausforderungen, die eine Neubestimmung des Humanen in seiner technischen Umwelt erfordern. Dieser Problematik widmet sich Eduard Kaeser hier. Sie ist oftmals nicht sogleich sichtbar, sondern manifestiert sich erst im Nachhinein, als zumeist unbeabsichtigte Konsequenz des Technikgebrauchs. Gerade die Digitalisierung – die gegenwärtige Etappe dieser Symbiose – verkörpert die latente Gefahr, dass der Mensch zum Untertan der Geräte mutiert. Die drängende Frage lautet, ob und inwieweit der Mensch einen Platz zu behaupten vermag, der ihm mehr zusichert als eine Existenz als blosser Geräte-Fortsatz. Gelingt es uns nicht, diesen Platz zu verteidigen, werden wir unseres Menschseins beraubt sein.
