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»Fahlfarbige Blüten, zerstiebende Farben, wirbelnd ausgestreut und zu Formen verdichtet, bieten dem Schausinn ein Fest.« Karin Pliems malerisch bravourös formulierte Konstellationen pflanzlicher, tierischer und bisweilen kulturell-zivilisatorischer Elemente lassen an die Idee einer »symbiotischen Union« denken, die für das Funktionieren von Natur und Gesellschaft unerlässlich ist: gemäß biologischer Erkenntnisse sind die treibenden Kräfte hinter der Evolution nicht nur in Mutationen und im Wettkampf unter den Individuen zu finden, sondern vor allem im Zusammenwirken zwischen den Organismen und ihrer Lebensumwelt. Die in den Bildern der Künstlerin kommunizierenden Lebewesen stammen aus unterschiedlichen Ökosystemen und Weltregionen. Während des Malprozesses hybridisieren sie zu unbenannten Flora-Fiktionen, die im Bild, »pulsierend wie ein Organismus, ein vegetabiles Geflecht« ergeben. »Vielleicht sollten wir von den Pflanzen lernen, die auf Karin Pliems Bildern ihre Konflikte friedlich austragen, als eine Art ›botanische Weltgesellschaft‹ …«
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Symbiotic Unions, Karin Pliem
- Język
- Rok wydania
- 2016
- Oprawa
- (twarda)
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- Tytuł
- Symbiotic Unions
- Język
- angielski, niemiecki
- Autorzy
- Karin Pliem
- Wydawca
- Bucher
- Rok wydania
- 2016
- Oprawa
- twarda
- Liczba stron
- 72
- ISBN10
- 3990183877
- ISBN13
- 9783990183878
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Sztuki piękne, Sztuka, Ilustracje
- Ocena
- 5 z 5
- Opis
- »Fahlfarbige Blüten, zerstiebende Farben, wirbelnd ausgestreut und zu Formen verdichtet, bieten dem Schausinn ein Fest.« Karin Pliems malerisch bravourös formulierte Konstellationen pflanzlicher, tierischer und bisweilen kulturell-zivilisatorischer Elemente lassen an die Idee einer »symbiotischen Union« denken, die für das Funktionieren von Natur und Gesellschaft unerlässlich ist: gemäß biologischer Erkenntnisse sind die treibenden Kräfte hinter der Evolution nicht nur in Mutationen und im Wettkampf unter den Individuen zu finden, sondern vor allem im Zusammenwirken zwischen den Organismen und ihrer Lebensumwelt. Die in den Bildern der Künstlerin kommunizierenden Lebewesen stammen aus unterschiedlichen Ökosystemen und Weltregionen. Während des Malprozesses hybridisieren sie zu unbenannten Flora-Fiktionen, die im Bild, »pulsierend wie ein Organismus, ein vegetabiles Geflecht« ergeben. »Vielleicht sollten wir von den Pflanzen lernen, die auf Karin Pliems Bildern ihre Konflikte friedlich austragen, als eine Art ›botanische Weltgesellschaft‹ …«

