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Ich, der ich zu Euch spreche. Ein Gespräch mit Giovanni Tesio

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  • 176 stron
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Im Januar 1987 nahm Primo Levi den Vorschlag des Kritikers Giovanni Tesio an, gemeinsam eine Biografie zu schreiben. Beide waren sich der Herausforderungen bewusst, die vor ihnen lagen, als sie zu ihrem ersten Gespräch zusammentrafen. Levi, der unter Depressionen litt und sich auf eine Operation vorbereitete, bat Tesio, seine „Geständnisse“ zu „übersetzen“ und die Gedanken des Auschwitz-Zeugen zu deuten. Es fanden nur zwei weitere Treffen statt, bevor Levi am 11. April 1987 aus seiner Wohnung stürzte. Die Umstände seines Todes – ob Unfall oder Suizid – sind bis heute umstritten. Seine Witwe schloss einen Freitod aus und verhinderte die Veröffentlichung der Gespräche. In diesen Äußerungen zeigt sich Levi so offen wie selten zuvor und spricht über seine Universitätszeit, Beziehungsprobleme, den Faschismus und den Widerstand. Dabei sucht er oft die Schuld bei sich selbst und reflektiert über seine politische Naivität. Obwohl die Biografie nicht zustande kam, bietet dieses Protokoll einen tiefen, persönlichen Einblick in Levis Selbstverständnis als Autor, der das Schreiben als Pflicht betrachtete. Maike Albath, die das Nachwort verfasst hat, ist Journalistin und hat mehrere Bücher veröffentlicht. Sie lebt in Berlin.

Zakup książki

Ich, der ich zu Euch spreche. Ein Gespräch mit Giovanni Tesio, Primo Levi, Monika Lustig, Maike Albath, Tesio Giovanni

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
28,35 zł

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3,6
Bardzo dobra
5 Ocena

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Tytuł
Ich, der ich zu Euch spreche. Ein Gespräch mit Giovanni Tesio
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
twarda
Liczba stron
176
ISBN10
3906910067
ISBN13
9783906910062
Seria
Ocena
3,6 z 5
Opis
Im Januar 1987 nahm Primo Levi den Vorschlag des Kritikers Giovanni Tesio an, gemeinsam eine Biografie zu schreiben. Beide waren sich der Herausforderungen bewusst, die vor ihnen lagen, als sie zu ihrem ersten Gespräch zusammentrafen. Levi, der unter Depressionen litt und sich auf eine Operation vorbereitete, bat Tesio, seine „Geständnisse“ zu „übersetzen“ und die Gedanken des Auschwitz-Zeugen zu deuten. Es fanden nur zwei weitere Treffen statt, bevor Levi am 11. April 1987 aus seiner Wohnung stürzte. Die Umstände seines Todes – ob Unfall oder Suizid – sind bis heute umstritten. Seine Witwe schloss einen Freitod aus und verhinderte die Veröffentlichung der Gespräche. In diesen Äußerungen zeigt sich Levi so offen wie selten zuvor und spricht über seine Universitätszeit, Beziehungsprobleme, den Faschismus und den Widerstand. Dabei sucht er oft die Schuld bei sich selbst und reflektiert über seine politische Naivität. Obwohl die Biografie nicht zustande kam, bietet dieses Protokoll einen tiefen, persönlichen Einblick in Levis Selbstverständnis als Autor, der das Schreiben als Pflicht betrachtete. Maike Albath, die das Nachwort verfasst hat, ist Journalistin und hat mehrere Bücher veröffentlicht. Sie lebt in Berlin.