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Zeitgenössische islamische Positionen zu Koexistenz und Gewalt

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In den letzten Jahrzehnten haben militante Islamisten Gewalt gegen Angehörige anderer Religionen und Muslime unter Berufung auf den Islam gerechtfertigt. Diese Argumentationen finden bei heutigen Muslimen nur begrenzten Anklang, doch die theologische und politische Auseinandersetzung mit diesen Begründungen ist noch weit von einem Konsens entfernt. Der von Tilman Seidensticker herausgegebene Band basiert auf der Fachkonferenz „Islamische Kontroversen zu Koexistenz und Gewalt“, die vom 18. bis 20. September 2008 am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald stattfand. Acht komplementäre Beiträge bieten Erklärungen zur Möglichkeit oder Unmöglichkeit einer friedlichen Koexistenz von Muslimen und Angehörigen anderer Religionen aus verschiedenen Perspektiven. Im Fokus stehen sowohl gewaltbefürwortende als auch für friedliche Koexistenz eintretende Denker und Gruppierungen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den verwendeten Begründungsmustern: Wie werden Koranverse, Prophetentraditionen und mittelalterliche Urteile ausgewählt und in Argumentationen integriert? Die Diskussionen werden bis in die jüngste Zeit verfolgt, um die Komplexität der Thematik zu beleuchten.

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Zeitgenössische islamische Positionen zu Koexistenz und Gewalt, Tilman Seidensticker, Rainer Brunner, Rüdiger Lohlker, Mariella Ourghi

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Zeitgenössische islamische Positionen zu Koexistenz und Gewalt
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
184
ISBN10
3447065346
ISBN13
9783447065344
Seria
Opis
In den letzten Jahrzehnten haben militante Islamisten Gewalt gegen Angehörige anderer Religionen und Muslime unter Berufung auf den Islam gerechtfertigt. Diese Argumentationen finden bei heutigen Muslimen nur begrenzten Anklang, doch die theologische und politische Auseinandersetzung mit diesen Begründungen ist noch weit von einem Konsens entfernt. Der von Tilman Seidensticker herausgegebene Band basiert auf der Fachkonferenz „Islamische Kontroversen zu Koexistenz und Gewalt“, die vom 18. bis 20. September 2008 am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald stattfand. Acht komplementäre Beiträge bieten Erklärungen zur Möglichkeit oder Unmöglichkeit einer friedlichen Koexistenz von Muslimen und Angehörigen anderer Religionen aus verschiedenen Perspektiven. Im Fokus stehen sowohl gewaltbefürwortende als auch für friedliche Koexistenz eintretende Denker und Gruppierungen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den verwendeten Begründungsmustern: Wie werden Koranverse, Prophetentraditionen und mittelalterliche Urteile ausgewählt und in Argumentationen integriert? Die Diskussionen werden bis in die jüngste Zeit verfolgt, um die Komplexität der Thematik zu beleuchten.