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Dieses Buch unternimmt ein Experiment, indem es zwei der aggressivsten Theorien der modernen Wissenschaft – Charles Darwin und Michel Foucault – miteinander kombiniert. Beide Denker brechen radikal mit Traditionen und stellen den Unterschied zwischen Natur und Kultur sowie das Wesen der Dinge in Frage. Ihre genealogischen Ansätze zeigen, dass Dinge keine feste Identität oder ein stabiles Wesen besitzen, wodurch die Vorstellung einer stabilen Ordnung der Natur als sinnlos erscheint. Darwin und Foucault repräsentieren eine Form des historischen Denkens, die die stabilen Gewissheiten des Biologismus und Kulturalismus untergräbt. Darwin versteht die Natur paradox als das Historische per se, während Foucault die vermeintliche Grenze zwischen Natur und Kultur in Frage stellt. Darwin integriert kulturelle Mechanismen in die biologischen Selektionsprozesse, während Foucaults antikulturalistisches Denken stark von einer eingehenden Auseinandersetzung mit Darwins Werken geprägt ist, was hier erstmals detailliert nachgezeichnet wird. So entsteht ein spannender Dialog zwischen zwei einflussreichen Theoretikern, die bislang kaum gemeinsam betrachtet wurden.
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Darwin und Foucault, Philipp Sarasin
- Język
- Rok wydania
- 2009
- Oprawa
- (twarda)
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- Tytuł
- Darwin und Foucault
- Podtytuł
- Genealogie und Geschichte im Zeitalter der Biologie
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Philipp Sarasin
- Wydawca
- Suhrkamp
- Rok wydania
- 2009
- Oprawa
- twarda
- Liczba stron
- 455
- ISBN10
- 3518585223
- ISBN13
- 9783518585221
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Przyroda, Nauki przyrodnicze, XX wiek, Literatura fachowa, Kultura, XXI wiek, Ewolucja, Biologia ewolucyjna
- Ocena
- 3,85 z 5
- Opis
- Dieses Buch unternimmt ein Experiment, indem es zwei der aggressivsten Theorien der modernen Wissenschaft – Charles Darwin und Michel Foucault – miteinander kombiniert. Beide Denker brechen radikal mit Traditionen und stellen den Unterschied zwischen Natur und Kultur sowie das Wesen der Dinge in Frage. Ihre genealogischen Ansätze zeigen, dass Dinge keine feste Identität oder ein stabiles Wesen besitzen, wodurch die Vorstellung einer stabilen Ordnung der Natur als sinnlos erscheint. Darwin und Foucault repräsentieren eine Form des historischen Denkens, die die stabilen Gewissheiten des Biologismus und Kulturalismus untergräbt. Darwin versteht die Natur paradox als das Historische per se, während Foucault die vermeintliche Grenze zwischen Natur und Kultur in Frage stellt. Darwin integriert kulturelle Mechanismen in die biologischen Selektionsprozesse, während Foucaults antikulturalistisches Denken stark von einer eingehenden Auseinandersetzung mit Darwins Werken geprägt ist, was hier erstmals detailliert nachgezeichnet wird. So entsteht ein spannender Dialog zwischen zwei einflussreichen Theoretikern, die bislang kaum gemeinsam betrachtet wurden.


