Bookbot

Ritualtheorien. Ein einführendes Handbuch. 2. Auflage

Więcej o książce

Die Entwicklung der Ritualforschung zeigt, dass moderne Theorien über Rituale kaum noch mit Religion in Verbindung stehen. Während der Begriff 'Religion' weiterhin verwendet wird, werden spezifische Riten und Rituale nicht mehr ausschließlich als religiöse Phänomene betrachtet. Ursprünglich bedeutete 'Ritual' 'Gottesdienst' oder die dazugehörigen Anweisungen, doch seit der Jahrhundertwende wird der Begriff auf symbolische Handlungen im Allgemeinen angewendet. Diese Wende ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter die Einführung von Soziologie und Psychologie im 19. Jahrhundert, ethnologische und anthropologische Erkenntnisse über sogenannte 'primitive' Völker sowie die Anwendung geisteswissenschaftlicher Theorien auf die Antike. Dies führte zu einem Verständnis von Ritualen als allgemein menschlichen Phänomenen, die in nahezu allen kulturellen Bereichen vorkommen. Trotz dieser Erweiterung des Ritualbegriffs wurden viele Theorien bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts von Vorstellungen geprägt, die nun in Frage gestellt werden. Insbesondere die Idee, dass Rituale die Ausführungen sozialer oder psychologischer 'Texte' sind, wird kritisch betrachtet.

Zakup książki

Ritualtheorien. Ein einführendes Handbuch. 2. Auflage, Andre a. Belliger, David J. Krieger

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Ritualtheorien. Ein einführendes Handbuch. 2. Auflage
Język
niemiecki
Rok wydania
2003
Oprawa
miękka
Liczba stron
485
ISBN10
3531332384
ISBN13
9783531332383
Seria
Opis
Die Entwicklung der Ritualforschung zeigt, dass moderne Theorien über Rituale kaum noch mit Religion in Verbindung stehen. Während der Begriff 'Religion' weiterhin verwendet wird, werden spezifische Riten und Rituale nicht mehr ausschließlich als religiöse Phänomene betrachtet. Ursprünglich bedeutete 'Ritual' 'Gottesdienst' oder die dazugehörigen Anweisungen, doch seit der Jahrhundertwende wird der Begriff auf symbolische Handlungen im Allgemeinen angewendet. Diese Wende ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter die Einführung von Soziologie und Psychologie im 19. Jahrhundert, ethnologische und anthropologische Erkenntnisse über sogenannte 'primitive' Völker sowie die Anwendung geisteswissenschaftlicher Theorien auf die Antike. Dies führte zu einem Verständnis von Ritualen als allgemein menschlichen Phänomenen, die in nahezu allen kulturellen Bereichen vorkommen. Trotz dieser Erweiterung des Ritualbegriffs wurden viele Theorien bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts von Vorstellungen geprägt, die nun in Frage gestellt werden. Insbesondere die Idee, dass Rituale die Ausführungen sozialer oder psychologischer 'Texte' sind, wird kritisch betrachtet.