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Leget Anmut in das Geben

Zum Verhältnis von Ökonomie und Theologie

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  • 268 stron
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Gott und Geld? Geht beides zusammen? Die Kirche steht unter dem Druck, marktfähig zu werden, während die christlich-jüdische Tradition von den Propheten bis zu den Armutsbewegungen des Mittelalters eine unkritische Marktanpassung verbietet. Der erste Band der Reihe Jabboq untersucht das Verhältnis von Theologie und Ökonomie aus verschiedenen Perspektiven. Die Beiträge sind scharfsinnig, parteiisch und manchmal polemisch, und kritisieren die fortschreitende Ökonomisierung der Realität. Unter dem Motto „Leget Anmut in das Geben“ beleuchtet Martin Leutzsch die Beziehung zwischen Zeit und Ökonomie im Neuen Testament. Magdalene L. Frettlöh diskutiert die gegenwärtige Gabe im Kontext biblischer Theologie und Ethik. Hans-Martin Gutmann betrachtet den Gegensatz zwischen einer Ökonomie des Gabenaustausches und dem kapitalistischen Warenaustausch und kritisiert die Sichtweise, die Kirche als marktabhängiges Unternehmen zu gestalten. Wolfgang Stierle bringt Strukturpapiere zweier Landeskirchen in die Debatte ein. Dieter Schellong und Michael Weinreich fragen, ob sich Theologie und Kirche dem Dominanzanspruch der Ökonomie anpassen. Die Herausgeber sind erfahrene Theologen, die eine interdisziplinäre Theologie fördern, die den Austausch mit anderen Wissenschaften sucht. Der Band interpretiert die Geschichte vom Kampf am Jabboq als „Geschichte voller Verdrehungen“.

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Leget Anmut in das Geben, Jürgen Ebach, L. Magdalene Frettlöh, Hans Martin Gutmann

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Leget Anmut in das Geben
Podtytuł
Zum Verhältnis von Ökonomie und Theologie
Język
niemiecki
Oprawa
miękka
Liczba stron
268
ISBN10
3579053302
ISBN13
9783579053301
Seria
Opis
Gott und Geld? Geht beides zusammen? Die Kirche steht unter dem Druck, marktfähig zu werden, während die christlich-jüdische Tradition von den Propheten bis zu den Armutsbewegungen des Mittelalters eine unkritische Marktanpassung verbietet. Der erste Band der Reihe Jabboq untersucht das Verhältnis von Theologie und Ökonomie aus verschiedenen Perspektiven. Die Beiträge sind scharfsinnig, parteiisch und manchmal polemisch, und kritisieren die fortschreitende Ökonomisierung der Realität. Unter dem Motto „Leget Anmut in das Geben“ beleuchtet Martin Leutzsch die Beziehung zwischen Zeit und Ökonomie im Neuen Testament. Magdalene L. Frettlöh diskutiert die gegenwärtige Gabe im Kontext biblischer Theologie und Ethik. Hans-Martin Gutmann betrachtet den Gegensatz zwischen einer Ökonomie des Gabenaustausches und dem kapitalistischen Warenaustausch und kritisiert die Sichtweise, die Kirche als marktabhängiges Unternehmen zu gestalten. Wolfgang Stierle bringt Strukturpapiere zweier Landeskirchen in die Debatte ein. Dieter Schellong und Michael Weinreich fragen, ob sich Theologie und Kirche dem Dominanzanspruch der Ökonomie anpassen. Die Herausgeber sind erfahrene Theologen, die eine interdisziplinäre Theologie fördern, die den Austausch mit anderen Wissenschaften sucht. Der Band interpretiert die Geschichte vom Kampf am Jabboq als „Geschichte voller Verdrehungen“.