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Studien zur Sozialwissenschaft - 74: Sozialverträgliche Technikgestaltung

Wissenschaftskritik für eine soziologische Sozialverträglichkeitsforschung zwischen Akzeptabilität, Akzeptanz und Partizipation

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Derzeit werden in Wissenschaft und Technik rund zwei Millionen Aufsätze in 100.000 Fachzeitschriften veröffentlicht, ergänzt durch etwa 10.000 neue Fachbücher jährlich. Aus der grauen Literatur, die nicht im Buchhandel erhältlich ist, kommen zusätzlich zwei Millionen Berichte pro Jahr. Das bedeutet, dass an jedem Arbeitstag etwa 20.000 neue Veröffentlichungen erscheinen, mit einer jährlichen Steigerungsquote zwischen fünf und zehn Prozent in der Zukunft. Für Sozialwissenschaftler ist es jedoch nicht nur mit Fachberichten getan; alles, was publiziert oder der Wahrnehmung zugänglich wird, zählt als Quelle, abhängig von der jeweiligen Theorie. Zudem ist die Differenz zwischen Datum und Information in den Sozialwissenschaften ausgeprägter als in anderen Disziplinen. Der Umgang mit diesem Problem variiert. Die Gliederung des Wissens nach Disziplinen reduziert zwar die Komplexität, kann jedoch auch notwendige Informationsflüsse behindern. "Markte" und Zitationskartelle sind der Wissenschaftssoziologie bekannt. Das Voranstellen einer Zusammenfassung zu einem Text wird zunehmend üblich. Datenbanken konkurrieren mit Bibliotheken, und es ist möglich, Computerrecherchen zu nutzen, um individuelle Bücher für spezifische Probleme zu erwerben.

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Studien zur Sozialwissenschaft - 74: Sozialverträgliche Technikgestaltung, Robert Tschiedel

Język
Rok wydania
1989
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Studien zur Sozialwissenschaft - 74: Sozialverträgliche Technikgestaltung
Podtytuł
Wissenschaftskritik für eine soziologische Sozialverträglichkeitsforschung zwischen Akzeptabilität, Akzeptanz und Partizipation
Język
niemiecki
Oprawa
miękka
Liczba stron
212
ISBN10
3531120662
ISBN13
9783531120669
Seria
Opis
Derzeit werden in Wissenschaft und Technik rund zwei Millionen Aufsätze in 100.000 Fachzeitschriften veröffentlicht, ergänzt durch etwa 10.000 neue Fachbücher jährlich. Aus der grauen Literatur, die nicht im Buchhandel erhältlich ist, kommen zusätzlich zwei Millionen Berichte pro Jahr. Das bedeutet, dass an jedem Arbeitstag etwa 20.000 neue Veröffentlichungen erscheinen, mit einer jährlichen Steigerungsquote zwischen fünf und zehn Prozent in der Zukunft. Für Sozialwissenschaftler ist es jedoch nicht nur mit Fachberichten getan; alles, was publiziert oder der Wahrnehmung zugänglich wird, zählt als Quelle, abhängig von der jeweiligen Theorie. Zudem ist die Differenz zwischen Datum und Information in den Sozialwissenschaften ausgeprägter als in anderen Disziplinen. Der Umgang mit diesem Problem variiert. Die Gliederung des Wissens nach Disziplinen reduziert zwar die Komplexität, kann jedoch auch notwendige Informationsflüsse behindern. "Markte" und Zitationskartelle sind der Wissenschaftssoziologie bekannt. Das Voranstellen einer Zusammenfassung zu einem Text wird zunehmend üblich. Datenbanken konkurrieren mit Bibliotheken, und es ist möglich, Computerrecherchen zu nutzen, um individuelle Bücher für spezifische Probleme zu erwerben.