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Marie von Ebner-Eschenbach

100 Jahre später

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Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit den Aspekten im Leben und Werk der österreichischen Autorin, die für den Ausgang des 19. sowie den des 20. Jahrhunderts den Anspruch auf Modernität geltend machen können. Ebners Entschlossenheit, gegen den Willen ihrer Familie zu schreiben und ihre Werke zu veröffentlichen, bringt ihr als einer der ersten deutschsprachigen Schriftstellerinnen Erfolg und Anerkennung. Ihre Entschiedenheit und Determination, Unabhängigkeit zu erlangen, spiegeln sich in der in ihren Erzählungen häufig auftretenden Mutterfigur wider, deren Bedeutung vom soziologischen Standpunkt her beleuchtet wird. Ebner stellt die Diskrepanzen der Mutterrolle in der unteren Klasse sowie im mittleren Stand dar, sie unterscheidet zwischen Mutterliebe und mütterlichem Instinkt, sie eröffnet den Mutter-Tochter-Diskurs sowie den der biologischen, alternativen und unehelichen Mutter. Gemäß dem Zeitgeist des 19. Jahrhunderts befaßt Ebner sich mit der Ideologie des Matriarchats, die die Studie in ihrem Werk Bozena im Hinblick auf Bachofens Gedanken des Mutterrechts untersucht. Schließlich erweitert sich die Analyse auf formale Aspekte und erzähltechnische Charakteristiken in den Werken Ebners, die erst im 20. Jahrhundert Anwendung finden.

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Marie von Ebner-Eschenbach, Gudrun Gorla

Język
Rok wydania
1999
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Marie von Ebner-Eschenbach
Podtytuł
100 Jahre später
Język
niemiecki
Wydawca
Lang
Rok wydania
1999
Oprawa
miękka
Liczba stron
222
ISBN10
390676222X
ISBN13
9783906762227
Seria
Opis
Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit den Aspekten im Leben und Werk der österreichischen Autorin, die für den Ausgang des 19. sowie den des 20. Jahrhunderts den Anspruch auf Modernität geltend machen können. Ebners Entschlossenheit, gegen den Willen ihrer Familie zu schreiben und ihre Werke zu veröffentlichen, bringt ihr als einer der ersten deutschsprachigen Schriftstellerinnen Erfolg und Anerkennung. Ihre Entschiedenheit und Determination, Unabhängigkeit zu erlangen, spiegeln sich in der in ihren Erzählungen häufig auftretenden Mutterfigur wider, deren Bedeutung vom soziologischen Standpunkt her beleuchtet wird. Ebner stellt die Diskrepanzen der Mutterrolle in der unteren Klasse sowie im mittleren Stand dar, sie unterscheidet zwischen Mutterliebe und mütterlichem Instinkt, sie eröffnet den Mutter-Tochter-Diskurs sowie den der biologischen, alternativen und unehelichen Mutter. Gemäß dem Zeitgeist des 19. Jahrhunderts befaßt Ebner sich mit der Ideologie des Matriarchats, die die Studie in ihrem Werk Bozena im Hinblick auf Bachofens Gedanken des Mutterrechts untersucht. Schließlich erweitert sich die Analyse auf formale Aspekte und erzähltechnische Charakteristiken in den Werken Ebners, die erst im 20. Jahrhundert Anwendung finden.