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Die Welt als Schöpfung betrachtet

Eine stille Subversion

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Die Welt als Schöpfung zu betrachten, heisst, sie in all ihrer Schönheit, ihrem Schrecken und ihrer Banalität als etwas zuinnerst Lebendiges - Durchgeistigtes - "anzuschauen". Heisst dies aber nicht, so die reflexartige Frage, hinter den Sand des heutigen Wissens zurückzufallen? Nein, das heisst es nicht! Kein Mensch, der sein In-der-Welt-Sein wachen Sinnes erlebt, kann das Geheimnis der eigenen Existenz im aktuellen Standardmodell des Wissens, vom Urknall bis zum Genom, wiederfinden. Die Tatsachen des Bewusstseins bleiben diesem Modell fremd. Wir werden zu Gefangenen unserer Hirnhöhle; und was immer der Reduktion auf Lebloses, "Materielles", widersteht, wird zu blossem Schein. Wollen wir uns nicht selbst verlieren, dann ist es Zeit für eine Weltbetrachtung gegen den Zeitgeist. Um der Hirnhöhlengefangenschaft zu entgehen und unser Wesen jenseits szientifischer Verengung zu wahren, bedarf es einer stillen Subversion: Es bedarf, ungeachtet allen neoreligiösen Getümmels, einer Anschauung der Dinge, wonach sich Geistiges als schöpferische Macht entfaltet.

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Die Welt als Schöpfung betrachtet, Straßer Peter

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
23,06 zł

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2,0
Nic specjalnego
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Tytuł
Die Welt als Schöpfung betrachtet
Podtytuł
Eine stille Subversion
Język
niemiecki
Rok wydania
2015
Oprawa
miękka
Liczba stron
118
ISBN10
3770559886
ISBN13
9783770559886
Seria
Ocena
2 z 5
Opis
Die Welt als Schöpfung zu betrachten, heisst, sie in all ihrer Schönheit, ihrem Schrecken und ihrer Banalität als etwas zuinnerst Lebendiges - Durchgeistigtes - "anzuschauen". Heisst dies aber nicht, so die reflexartige Frage, hinter den Sand des heutigen Wissens zurückzufallen? Nein, das heisst es nicht! Kein Mensch, der sein In-der-Welt-Sein wachen Sinnes erlebt, kann das Geheimnis der eigenen Existenz im aktuellen Standardmodell des Wissens, vom Urknall bis zum Genom, wiederfinden. Die Tatsachen des Bewusstseins bleiben diesem Modell fremd. Wir werden zu Gefangenen unserer Hirnhöhle; und was immer der Reduktion auf Lebloses, "Materielles", widersteht, wird zu blossem Schein. Wollen wir uns nicht selbst verlieren, dann ist es Zeit für eine Weltbetrachtung gegen den Zeitgeist. Um der Hirnhöhlengefangenschaft zu entgehen und unser Wesen jenseits szientifischer Verengung zu wahren, bedarf es einer stillen Subversion: Es bedarf, ungeachtet allen neoreligiösen Getümmels, einer Anschauung der Dinge, wonach sich Geistiges als schöpferische Macht entfaltet.