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Seit einiger Zeit hat der Krieg auch unseren scheinbar so friedlichen Alltag erobert, zumindest was die Sprache und die Medien betrifft: Tag für Tag hören wir von „Scheidungskriegen“ und „Tennis-Kriegen“, von „Terror-Pollen“, „Horror-Kids“, „Killer- Viren“, „@-Bomben“, „Produktoffensiven“ und „feindlichen Übernahmen“. Und seit die USA nach dem 11. September den „war on terrorism“ erklärt haben, befinden sich die Staaten des Westens auch real auf einem Feldzug ohne Grenze in Zeit und Raum. Wie sollen wir dieses symbolische und reale Eindringen des Krieges in die Eingeweide der Gesellschaft nennen? Im Übergang zum 21. Jahrhundert ist eine völlig neue Form des Krieges entstanden. Die Autoren nennen das Phänomen den „massenkulturellen Krieg“. In „Entsichert“ befassen sie sich zum einen mit der immer kriegerischer anmutenden Konsumkultur im Westen, einer Art mentaler Aufrüstung. Zum anderen haben sie in den letzten Jahren ehemalige und aktuelle Kriegsschauplätze wie Vietnam, die Staaten des ehemaligen Jugoslawiens und auch das New York nach dem 11. September besucht. In einer Mischung aus Reportage und Kulturkritik durchleuchten sie sowohl unseren Alltag, in dem der Krieg als Spektakel erscheint, als auch das Leben in jenen Gebieten, wo der Krieg buchstäblich Alltag geworden ist.

Zakup książki

Entsichert, Tom Holert, Mark Terkessidis

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
8,74 zł

Metody płatności

4,4
Bardzo dobra
5 Ocena

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Tytuł
Entsichert
Język
niemiecki
Rok wydania
2002
Oprawa
miękka
Liczba stron
256
ISBN10
3462031635
ISBN13
9783462031638
Seria
Ocena
4,4 z 5
Opis
Seit einiger Zeit hat der Krieg auch unseren scheinbar so friedlichen Alltag erobert, zumindest was die Sprache und die Medien betrifft: Tag für Tag hören wir von „Scheidungskriegen“ und „Tennis-Kriegen“, von „Terror-Pollen“, „Horror-Kids“, „Killer- Viren“, „@-Bomben“, „Produktoffensiven“ und „feindlichen Übernahmen“. Und seit die USA nach dem 11. September den „war on terrorism“ erklärt haben, befinden sich die Staaten des Westens auch real auf einem Feldzug ohne Grenze in Zeit und Raum. Wie sollen wir dieses symbolische und reale Eindringen des Krieges in die Eingeweide der Gesellschaft nennen? Im Übergang zum 21. Jahrhundert ist eine völlig neue Form des Krieges entstanden. Die Autoren nennen das Phänomen den „massenkulturellen Krieg“. In „Entsichert“ befassen sie sich zum einen mit der immer kriegerischer anmutenden Konsumkultur im Westen, einer Art mentaler Aufrüstung. Zum anderen haben sie in den letzten Jahren ehemalige und aktuelle Kriegsschauplätze wie Vietnam, die Staaten des ehemaligen Jugoslawiens und auch das New York nach dem 11. September besucht. In einer Mischung aus Reportage und Kulturkritik durchleuchten sie sowohl unseren Alltag, in dem der Krieg als Spektakel erscheint, als auch das Leben in jenen Gebieten, wo der Krieg buchstäblich Alltag geworden ist.