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Die rote Sanduhr

Aus dem Leben von Spinnen, Klapperschlangen und anderen Kuscheltieren

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Die Familie des Gordon Grice muß Nerven wie Drahtseile haben oder ihn sehr lieben. Nicht nur, daß sie mit ihm kreuz und quer durch Amerika zieht und bevorzugt in Gegenden lebt, in denen die nächsten Nachbarn sich als Schwarze Witwen, Gottesanbeterinnen oder Giftschlangen entpuppen. Nein, diese netten Geschöpfe Gottes werden auch als Hausbewohner geschätzt, zwar einigermaßen sicher aufgehoben in Terrarien oder Einmachgläsern, aber diese können bei Unachtsamkeit auch mal zu Bruch gehen, und dann heißt es beherzt zupacken. Grice erweist sich als genauer Beobachter und witziger Führer durch eine Welt, in der Sex in Kannibalismus endet, Spinnen geduldig auf der Lauer liegen, um dann um so gnadenloser über ihre oft größeren und stärkeren Opfer herzufallen und sie mit Gift zu lähmen, und Hunderte von Klapperschlangen sich wohlig in trockenen Brunnen aneinanderkuscheln, um gesund und tatkräftig über den Winter zu kommen. Der Autor schafft es, mit diesem kurzweiligen Buch den unerschrockenen Leser zu unterhalten und der eher Zurückhaltende überwindet schnell seine Furcht und läßt sich von den präzisen und oft komischen Beschreibungen gern fesseln, im Wissen, daß diese Tiere ganz weit weg auf einem anderen Kontinent leben und er hier beruhigt barfuß über eine Wiese hüpfen kann. Oder vielleicht doch nicht?

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Die rote Sanduhr, Gordon Grice

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die rote Sanduhr
Podtytuł
Aus dem Leben von Spinnen, Klapperschlangen und anderen Kuscheltieren
Język
niemiecki
Rok wydania
2002
Oprawa
miękka
Liczba stron
199
ISBN10
3423205474
ISBN13
9783423205474
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Die Familie des Gordon Grice muß Nerven wie Drahtseile haben oder ihn sehr lieben. Nicht nur, daß sie mit ihm kreuz und quer durch Amerika zieht und bevorzugt in Gegenden lebt, in denen die nächsten Nachbarn sich als Schwarze Witwen, Gottesanbeterinnen oder Giftschlangen entpuppen. Nein, diese netten Geschöpfe Gottes werden auch als Hausbewohner geschätzt, zwar einigermaßen sicher aufgehoben in Terrarien oder Einmachgläsern, aber diese können bei Unachtsamkeit auch mal zu Bruch gehen, und dann heißt es beherzt zupacken. Grice erweist sich als genauer Beobachter und witziger Führer durch eine Welt, in der Sex in Kannibalismus endet, Spinnen geduldig auf der Lauer liegen, um dann um so gnadenloser über ihre oft größeren und stärkeren Opfer herzufallen und sie mit Gift zu lähmen, und Hunderte von Klapperschlangen sich wohlig in trockenen Brunnen aneinanderkuscheln, um gesund und tatkräftig über den Winter zu kommen. Der Autor schafft es, mit diesem kurzweiligen Buch den unerschrockenen Leser zu unterhalten und der eher Zurückhaltende überwindet schnell seine Furcht und läßt sich von den präzisen und oft komischen Beschreibungen gern fesseln, im Wissen, daß diese Tiere ganz weit weg auf einem anderen Kontinent leben und er hier beruhigt barfuß über eine Wiese hüpfen kann. Oder vielleicht doch nicht?