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Sokrates in Pöseldorf

Erwin Panofskys Hamburger Jahre

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Erwin Panofsky? vom wissenschaftlichen Nobody zum 'Einstein der Kunstgeschichte'.0Ein 'Lehrer mit genialem Profil und Charisma', ein 'sprachsensibler Gedächtnisriese', der 'Einstein der Kunstgeschichte'? Erwin Panofsky ist als wissenschaftliche Ausnahmefigur in die Geschichte eingegangen. Sein Name steht für die Entwicklung und Anwendung einer neuen Methode, der Ikonologie: der Interpretation eines Kunstwerks aus seinem kulturhistorischen Kontext heraus. Wo sich die Kunstgeschichte bisher eher mit Stilkritik und Zuschreibungsfragen beschäftigt hatte, rückten nun große geistesgeschichtliche Horizonte in ihr Blickfeld. Von seinem späteren Wirkungsort Princeton aus hat Panofsky dieser Methode Weltgeltung verschafft. Entstanden aber ist die Ikonologie in Hamburg, wo er an der gerade gegründeten Universität als erster Ordinarius für Kunstgeschichte wirkte? und wo er im Umfeld Aby Warburgs und dessen 'Kulturwissenschaftlicher Bibliothek' entscheidende Impulse erhielt. Panofsky wurde 1934 zur Emigration gezwungen. Bis zum Ende seines Lebens hat er die gut dreizehn Jahre, die er in Hamburg verbracht hat, als 'die glücklichsten und fruchtbarsten seines Lebens' bezeichnet. In diesem Buch geht es um die Frage nach den Hintergründen: Wie sah die Konstellation aus, die diese intellektuelle Erfolgsgeschichte ermöglichte? Und warum spielte Hamburg in ihr eine so große Rolle?

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Sokrates in Pöseldorf, Karen Michels

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Sokrates in Pöseldorf
Podtytuł
Erwin Panofskys Hamburger Jahre
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
twarda
Liczba stron
171
ISBN10
3835331558
ISBN13
9783835331556
Seria
Opis
Erwin Panofsky? vom wissenschaftlichen Nobody zum 'Einstein der Kunstgeschichte'.0Ein 'Lehrer mit genialem Profil und Charisma', ein 'sprachsensibler Gedächtnisriese', der 'Einstein der Kunstgeschichte'? Erwin Panofsky ist als wissenschaftliche Ausnahmefigur in die Geschichte eingegangen. Sein Name steht für die Entwicklung und Anwendung einer neuen Methode, der Ikonologie: der Interpretation eines Kunstwerks aus seinem kulturhistorischen Kontext heraus. Wo sich die Kunstgeschichte bisher eher mit Stilkritik und Zuschreibungsfragen beschäftigt hatte, rückten nun große geistesgeschichtliche Horizonte in ihr Blickfeld. Von seinem späteren Wirkungsort Princeton aus hat Panofsky dieser Methode Weltgeltung verschafft. Entstanden aber ist die Ikonologie in Hamburg, wo er an der gerade gegründeten Universität als erster Ordinarius für Kunstgeschichte wirkte? und wo er im Umfeld Aby Warburgs und dessen 'Kulturwissenschaftlicher Bibliothek' entscheidende Impulse erhielt. Panofsky wurde 1934 zur Emigration gezwungen. Bis zum Ende seines Lebens hat er die gut dreizehn Jahre, die er in Hamburg verbracht hat, als 'die glücklichsten und fruchtbarsten seines Lebens' bezeichnet. In diesem Buch geht es um die Frage nach den Hintergründen: Wie sah die Konstellation aus, die diese intellektuelle Erfolgsgeschichte ermöglichte? Und warum spielte Hamburg in ihr eine so große Rolle?