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Studien zur Bildungsforschung und Bildungspolitik: Wie kommt Lernen in die Schule?

Zur Lernfähigkeit der Schule als Organisation

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  • 360 stron
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Die zentrale Fragestellung der Arbeit ist, ob und auf welche Weise Schulen als Organisationen lernen können. Diese Fragestellung mag zunächst paradox anmuten, da Schule per Definiton als Einrichtung gedacht ist, in der Lernen stattfindet, doch ist das Referenzsystem dieses Lernens das Individuum und nicht das Kollektiv. Die Ausgangsthese ist, daß Schulen aufgrund ihrer besonderen Organisationsform Schwierigkeiten haben zu lernen. Das Buch gliedert sich in drei Teile: Auf eine organisationstheoretische Einleitung folgen drei Fallstudien, die Entwicklungsprojekte an höchst unterschiedlichen Schulen verfolgen und wiedergeben. Die Studien verstehen sich als qualitative Forschung mit Hilfe von Tiefeninterviews und teilnehmender Beobachtung sowie im Falle des dritten geschilderten Entwicklungsprojektes (das die Autorin über zwei Jahre beratend begleitet hat) als Aktionsforschung zweiter Ordnung. Das in den Studien gewonnene Datenmaterial wird im dritten Teil der Arbeit einer ausführlichen vergleichenden theoretischen Analyse unterzogen. Hier wird vor allem jenen Kooperations- und Organisationsthemen breite Aufmerksamkeit geschenkt, die Entwicklungen an Schulen strukturell erschweren. Die Arbeit schließt mit einigen Hypothesen über Erfolgsvoraussetzungen organisationalen Lernens. Sie können als „kritische“ Erfolgsfaktoren von Schulentwicklung gelesen werden.

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Studien zur Bildungsforschung und Bildungspolitik: Wie kommt Lernen in die Schule?, Marlies Krainz-Dürr

Język
Rok wydania
1999
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Studien zur Bildungsforschung und Bildungspolitik: Wie kommt Lernen in die Schule?
Podtytuł
Zur Lernfähigkeit der Schule als Organisation
Język
niemiecki
Rok wydania
1999
Oprawa
miękka
Liczba stron
360
ISBN10
3706512947
ISBN13
9783706512947
Seria
Opis
Die zentrale Fragestellung der Arbeit ist, ob und auf welche Weise Schulen als Organisationen lernen können. Diese Fragestellung mag zunächst paradox anmuten, da Schule per Definiton als Einrichtung gedacht ist, in der Lernen stattfindet, doch ist das Referenzsystem dieses Lernens das Individuum und nicht das Kollektiv. Die Ausgangsthese ist, daß Schulen aufgrund ihrer besonderen Organisationsform Schwierigkeiten haben zu lernen. Das Buch gliedert sich in drei Teile: Auf eine organisationstheoretische Einleitung folgen drei Fallstudien, die Entwicklungsprojekte an höchst unterschiedlichen Schulen verfolgen und wiedergeben. Die Studien verstehen sich als qualitative Forschung mit Hilfe von Tiefeninterviews und teilnehmender Beobachtung sowie im Falle des dritten geschilderten Entwicklungsprojektes (das die Autorin über zwei Jahre beratend begleitet hat) als Aktionsforschung zweiter Ordnung. Das in den Studien gewonnene Datenmaterial wird im dritten Teil der Arbeit einer ausführlichen vergleichenden theoretischen Analyse unterzogen. Hier wird vor allem jenen Kooperations- und Organisationsthemen breite Aufmerksamkeit geschenkt, die Entwicklungen an Schulen strukturell erschweren. Die Arbeit schließt mit einigen Hypothesen über Erfolgsvoraussetzungen organisationalen Lernens. Sie können als „kritische“ Erfolgsfaktoren von Schulentwicklung gelesen werden.