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Querschnitte - 22: Freund Hein?

Tod und Ritual in der Geschichte

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Der Tod ereilt uns Zeitgenossen heute entweder unvermutet oder in klinischer Atmosphäre. Ein Blick zurück in die Geschichte lehrt, wie fern den Menschen des 21. Jahrhunderts der früher ironisch-familiär als „Freund Hein“ titulierte Tod geworden ist. Durch lange Jahrhunderte war der Tod ständiger und auch geachteter Begleiter des Menschen, der zwar das Ende einer Lebensform bedeutete, aber nicht das Ende des Lebens schlechthin verkörperte. Der Umgang mit dem Tod erzählt uns also viel über die Gegebenheiten, in welchen das Leben stattfindet und stattfand. Heute findet der reale Tod wenig Beachtung, er wird aus dem Leben ausgeklammert und deshalb auch generell tabuisiert. „Die Einsamkeit des Sterbenden“, die Aussonderung der Kranken in Spitäler ist geradezu ein Markenzeichen der Industriegesellschaften geworden. Der verdrängte Tod als der „entsetzliche“ Gegenpol des Lebens macht uns heute sprachlos. Die Beiträge werfen aus unterschiedlichen Perspektiven Blicke auf die Vorstellung vom Tod, den Tod selbst und das mit dem Tod verbundene Ritual. Sie zeigen, wie präsent der Tod in vielen Bereichen (Musik, Literatur, Bild) war und noch ist; wie sich Rituale um den Tod herausbildeten (etwa Leichenpredigten) und wie sich die Einstellung zum Tod historisch bis zur Gegenwart verändert hat und noch verändert.

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Querschnitte - 22: Freund Hein?, Wolfgang Hameter, Meta Niederkorn Bruck, Martin Scheutz, Universität Wien

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
24,83 zł
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Dobra
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Tytuł
Querschnitte - 22: Freund Hein?
Podtytuł
Tod und Ritual in der Geschichte
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
332
ISBN10
3706544873
ISBN13
9783706544870
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
Der Tod ereilt uns Zeitgenossen heute entweder unvermutet oder in klinischer Atmosphäre. Ein Blick zurück in die Geschichte lehrt, wie fern den Menschen des 21. Jahrhunderts der früher ironisch-familiär als „Freund Hein“ titulierte Tod geworden ist. Durch lange Jahrhunderte war der Tod ständiger und auch geachteter Begleiter des Menschen, der zwar das Ende einer Lebensform bedeutete, aber nicht das Ende des Lebens schlechthin verkörperte. Der Umgang mit dem Tod erzählt uns also viel über die Gegebenheiten, in welchen das Leben stattfindet und stattfand. Heute findet der reale Tod wenig Beachtung, er wird aus dem Leben ausgeklammert und deshalb auch generell tabuisiert. „Die Einsamkeit des Sterbenden“, die Aussonderung der Kranken in Spitäler ist geradezu ein Markenzeichen der Industriegesellschaften geworden. Der verdrängte Tod als der „entsetzliche“ Gegenpol des Lebens macht uns heute sprachlos. Die Beiträge werfen aus unterschiedlichen Perspektiven Blicke auf die Vorstellung vom Tod, den Tod selbst und das mit dem Tod verbundene Ritual. Sie zeigen, wie präsent der Tod in vielen Bereichen (Musik, Literatur, Bild) war und noch ist; wie sich Rituale um den Tod herausbildeten (etwa Leichenpredigten) und wie sich die Einstellung zum Tod historisch bis zur Gegenwart verändert hat und noch verändert.