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Respiratorischer Flüssigkeits- und Wärmeverlust des Säuglings und Kleinkindes bei künstlicher Beatmung

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Die Aufgabe des Respirationstraktes umfasst nicht nur den Austausch von Atemgasen, sondern auch die Regulation des Wasser- und Wärmehaushaltes. Ein erheblicher Teil der Wasser- und Wärmeabgabe erfolgt über die Atmung, wobei die oberen Luftwege eine wesentliche Rolle spielen. Diese Funktion wird gestört, wenn bei künstlicher Beatmung über ein Tracheostoma oder einen Endotrachealtubus kalte, trockene Gasgemische direkt in die Trachea geleitet werden. Dies führt zu zusätzlichen Wasser- und Flüssigkeitsverlusten sowie zu Austrocknungserscheinungen in den tieferen Atemwegen. Der Autor untersucht die quantitativen Flüssigkeits- und Wärmeverluste unter verschiedenen Beatmungsbedingungen und legt Maßnahmen fest, die für einen adäquaten Ersatz dieser Verluste notwendig sind. Mittels eines psychrometrischen Verfahrens werden der theoretische Gesamtflüssigkeitsverlust, der reale Flüssigkeitsverlust und die Differenz zwischen beiden erfasst, um die während der Exspiration in den Luftwegen konservierte Flüssigkeitsmenge zu bestimmen. Zudem können analoge Werte für die theoretisch und real abgegebenen sowie für die konservierten Wärme mengen gewonnen werden. Es zeigt sich, dass ohne zusätzliche Maßnahmen der reale Flüssigkeitsverlust unabhängig vom Beatmungszeitvolumen und Gasstrom etwa ein Drittel des theoretischen spezifischen Flüssigkeitsverlustes beträgt.

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Respiratorischer Flüssigkeits- und Wärmeverlust des Säuglings und Kleinkindes bei künstlicher Beatmung, Wolfgang Dick

Język
Rok wydania
1972
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Respiratorischer Flüssigkeits- und Wärmeverlust des Säuglings und Kleinkindes bei künstlicher Beatmung
Język
niemiecki
Wydawca
Springer
Rok wydania
1972
Oprawa
miękka
Liczba stron
80
ISBN10
3540058052
ISBN13
9783540058052
Seria
Opis
Die Aufgabe des Respirationstraktes umfasst nicht nur den Austausch von Atemgasen, sondern auch die Regulation des Wasser- und Wärmehaushaltes. Ein erheblicher Teil der Wasser- und Wärmeabgabe erfolgt über die Atmung, wobei die oberen Luftwege eine wesentliche Rolle spielen. Diese Funktion wird gestört, wenn bei künstlicher Beatmung über ein Tracheostoma oder einen Endotrachealtubus kalte, trockene Gasgemische direkt in die Trachea geleitet werden. Dies führt zu zusätzlichen Wasser- und Flüssigkeitsverlusten sowie zu Austrocknungserscheinungen in den tieferen Atemwegen. Der Autor untersucht die quantitativen Flüssigkeits- und Wärmeverluste unter verschiedenen Beatmungsbedingungen und legt Maßnahmen fest, die für einen adäquaten Ersatz dieser Verluste notwendig sind. Mittels eines psychrometrischen Verfahrens werden der theoretische Gesamtflüssigkeitsverlust, der reale Flüssigkeitsverlust und die Differenz zwischen beiden erfasst, um die während der Exspiration in den Luftwegen konservierte Flüssigkeitsmenge zu bestimmen. Zudem können analoge Werte für die theoretisch und real abgegebenen sowie für die konservierten Wärme mengen gewonnen werden. Es zeigt sich, dass ohne zusätzliche Maßnahmen der reale Flüssigkeitsverlust unabhängig vom Beatmungszeitvolumen und Gasstrom etwa ein Drittel des theoretischen spezifischen Flüssigkeitsverlustes beträgt.