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Anaesthesiologie und Intensivmedizin - 146: Massivtransfusionen

Hämostase und Schocklunge

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Die Substitution großer Blutverluste durch Konservenblut kann zu schweren pulmonalen und renalen Funktionsstörungen sowie zu hämorrhagischen Diathesen in der posttransfusionellen Phase führen. Trotz zahlreicher früherer Studien zu diesen Problemen verdient die vorliegende Untersuchung besondere Beachtung aufgrund ihres komplexen Untersuchungsplans. Fortschritte in der Prophylaxe oder Therapie posttransfusioneller Krankheitszustände sind nur zu erwarten, wenn die zellulären und plasmatischen Gerinnungsqualitäten der Blutkonserve mit Messungen des Gerinnungssystems, des Fibrinolyse- und Inhibitorensystems sowie des thrombozytären Systems im Patientenblut verknüpft werden. Der Autor hat dies konsequent verfolgt und wichtige systematische Ergebnisse über die lagerungsbedingte Beeinträchtigung von Blutkonserven sowie die Folgen von Massivtransfusionen für Patienten erzielt. Zudem wurde untersucht, ob die Zugabe von Aprotinin zur Blutkonserve spezifische Nebenwirkungen einer Transfusion verhindern kann. Aprotinin senkt die Aggregationsneigung der Thrombozyten im Konservenblut erheblich, was zu einer geringeren Beeinträchtigung des Pulmonalarterienwiderstands und des intrapulmonalen Shuntvolumens führt. Die Untersuchungen beschränkten sich nicht nur auf experimentelle Analogieschlüsse, sondern strebten an, diese in die klinische Praxis umzusetzen, was in vielen Punkten erfolgreich war und die Arbeit besonders auszeichnet.

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Anaesthesiologie und Intensivmedizin - 146: Massivtransfusionen, Alden H Harken

Język
Rok wydania
1982
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Anaesthesiologie und Intensivmedizin - 146: Massivtransfusionen
Podtytuł
Hämostase und Schocklunge
Język
niemiecki
Wydawca
Springer
Rok wydania
1982
Oprawa
miękka
Liczba stron
212
ISBN10
354011467X
ISBN13
9783540114673
Seria
Opis
Die Substitution großer Blutverluste durch Konservenblut kann zu schweren pulmonalen und renalen Funktionsstörungen sowie zu hämorrhagischen Diathesen in der posttransfusionellen Phase führen. Trotz zahlreicher früherer Studien zu diesen Problemen verdient die vorliegende Untersuchung besondere Beachtung aufgrund ihres komplexen Untersuchungsplans. Fortschritte in der Prophylaxe oder Therapie posttransfusioneller Krankheitszustände sind nur zu erwarten, wenn die zellulären und plasmatischen Gerinnungsqualitäten der Blutkonserve mit Messungen des Gerinnungssystems, des Fibrinolyse- und Inhibitorensystems sowie des thrombozytären Systems im Patientenblut verknüpft werden. Der Autor hat dies konsequent verfolgt und wichtige systematische Ergebnisse über die lagerungsbedingte Beeinträchtigung von Blutkonserven sowie die Folgen von Massivtransfusionen für Patienten erzielt. Zudem wurde untersucht, ob die Zugabe von Aprotinin zur Blutkonserve spezifische Nebenwirkungen einer Transfusion verhindern kann. Aprotinin senkt die Aggregationsneigung der Thrombozyten im Konservenblut erheblich, was zu einer geringeren Beeinträchtigung des Pulmonalarterienwiderstands und des intrapulmonalen Shuntvolumens führt. Die Untersuchungen beschränkten sich nicht nur auf experimentelle Analogieschlüsse, sondern strebten an, diese in die klinische Praxis umzusetzen, was in vielen Punkten erfolgreich war und die Arbeit besonders auszeichnet.