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Vom Jakobsweg zum Tierfriedhof

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Das Buch greift die Forderung des Religionssoziologen Hubert Knoblauch auf, die gelebte Religion zu erforschen, und tut dies in zweifacher Hinsicht. Erstens werden aktuelle Beispiele präsentiert, die zeigen, wie Religion in ihren populären Ausdrucksformen im Alltag präsent ist. Es wird untersucht, wo und wie Religion "dingfest" gemacht werden kann und welche Auswirkungen sie in ihrer konfrontierenden Kraft oder als hilfreiches Zeichen hat. Zweitens werden die verschiedenen Ausprägungen von "gelebter Religion" historisch beleuchtet, was den Leserinnen und Lesern Orientierung für ihr eigenes Religions- und Sozialleben bietet. Trotz des Rückgangs der Kirchenmitgliedschaften und der abnehmenden Plausibilität traditioneller Sinnangebote bleibt Religion im Alltag lebendig. Beispiele wie Tierfriedhöfe, Unfallkreuze oder "Liebesschlösser" an Brücken zeigen, dass Menschen weiterhin nach Sinn in ihrem Leben und darüber hinaus suchen. Hubertus Lutterbach identifiziert drei Grundkriterien, die diesen Phänomenen zugrunde liegen: das Streben nach Individualität, Authentizität und Ganzheitlichkeit sowie eine Skepsis gegenüber institutionalisierten Religionen. Diese realitätsnahe Untersuchung bietet übergreifende Thesen zum Glaubensleben in der heutigen Zeit.

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Vom Jakobsweg zum Tierfriedhof, Hubertus Lutterbach

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Vom Jakobsweg zum Tierfriedhof
Język
niemiecki
Rok wydania
2014
Oprawa
twarda
Liczba stron
354
ISBN10
3766618628
ISBN13
9783766618627
Seria
Opis
Das Buch greift die Forderung des Religionssoziologen Hubert Knoblauch auf, die gelebte Religion zu erforschen, und tut dies in zweifacher Hinsicht. Erstens werden aktuelle Beispiele präsentiert, die zeigen, wie Religion in ihren populären Ausdrucksformen im Alltag präsent ist. Es wird untersucht, wo und wie Religion "dingfest" gemacht werden kann und welche Auswirkungen sie in ihrer konfrontierenden Kraft oder als hilfreiches Zeichen hat. Zweitens werden die verschiedenen Ausprägungen von "gelebter Religion" historisch beleuchtet, was den Leserinnen und Lesern Orientierung für ihr eigenes Religions- und Sozialleben bietet. Trotz des Rückgangs der Kirchenmitgliedschaften und der abnehmenden Plausibilität traditioneller Sinnangebote bleibt Religion im Alltag lebendig. Beispiele wie Tierfriedhöfe, Unfallkreuze oder "Liebesschlösser" an Brücken zeigen, dass Menschen weiterhin nach Sinn in ihrem Leben und darüber hinaus suchen. Hubertus Lutterbach identifiziert drei Grundkriterien, die diesen Phänomenen zugrunde liegen: das Streben nach Individualität, Authentizität und Ganzheitlichkeit sowie eine Skepsis gegenüber institutionalisierten Religionen. Diese realitätsnahe Untersuchung bietet übergreifende Thesen zum Glaubensleben in der heutigen Zeit.